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Kaarst: Stadtranderholung trotz Corona ein voller Erfolg

Ferienaktion in Kaarst : Kinder hatten viel Spaß bei Stadtranderholung

(Red) Leon und Paul werden kreativ: Mit Textilstiften gestalten sie bunte T-Shirts, die sie anschließend behalten dürfen. Die beiden Jungs genießen die ruhigen Minuten. Ein bisschen Erholung nach einer Partie „Zombie-Hundehütte“ – ein Spiel mit Ball und Regeln, die man nur als Kind der Stadtranderholung wirklich verstehen kann.

Es sind die letzten Tage der Ferienfreizeit auf dem Gelände des Georg-Büchner-Gymnasiums (GBG). Bei Leitern, Betreuern und Kindern ist ein wenig Wehmut zu spüren.

Vier Wochen liegen hinter den Machern der Ferien-Erfolgsgeschichte. In diesem Jahr war vieles anders und eine Sache doch gleich: „Auch von Corona lassen wir uns den Spaß nicht verderben“, sagt Ralf Schilling, Stadtjugendpfleger und Kopf der Stadtranderholung. Rund 50 Kinder pro Woche waren da – mehr war nicht möglich. Auch die Übernachtungsaktion und der Familientag mussten ausfallen. „Wir haben das Konzept selbstverständlich angepasst“, sagt Schilling. So fanden die Aktionen in getrennten Gruppen statt. Anders als in den vergangenen Jahren wurde die Stadtranderholung über vier Blöcke von jeweils einer Woche gestreckt. „Unsere Betreuer wurden eigens geschult und haben verstärkt auf die Einhaltung sämtlicher Vorschriften geachtet“, sagt Schilling.

Das tägliche Programm war prall gefüllt: Basteln, Malen und Gestalten, aber auch ganz viel Sport und Toben. Schilling konnte an den Gesichtern seiner Schützlinge ablesen, dass die Ferienfreizeit funktioniert: „Die Kinder lassen sich von den neuen Regeln wirklich nicht den Spaß verderben. Sie haben es uns leicht gemacht. Wir haben aufregende und schöne Wochen erlebt“, sagt Schilling.

Er ist froh, dass die Stadtranderholung für etwa 220 Kinder stattfinden konnte: „Es war lange unklar, ob wir überhaupt an den Start gehen können. Dass wir die Stadtranderholung dennoch realisieren konnten, sehe ich als großen Erfolg an. Ich hoffe, dass wir im nächsten Jahr wieder mehr Kinder bei uns begrüßen dürfen.“

(NGZ)