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Kaarst: Büttgener Schützen wollen neues Denkmal

Unterstützung von der Bürgermeisterin : Die Büttgener Schützen sammeln für ihr Denkmal

Die Schütz haben sich das Ziel gesetzt, 10 000 Euro zusammenzubekommen.

Die St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft Büttgen hat mit einem eigenen Schützendenkmal für Büttgen die Zukunft auf besondere Weise im Blick: „Wir möchten etwas für die nächsten Generationen schaffen, in dem sich die wichtigsten Dinge wiederfinden, die unsere Heimat ausmachen“, erklärt Reinhard Block. Der 63-Jährige ist seit neun Jahren Oberst der Schützen und führt das Regiment beim diesjährigen Schützenfest an. Bis jetzt gibt es außer dem Kriegerdenkmal und der Gedenkstätte auf dem Büttgener Friedhof keinen Ort, an dem die Schützen ihre Kränze niederlegen können – und der Zusammenhang ist dort auch ein anderer, es dient der Ehrung der Gefallenen.

Das Schützenbiwak geht auf
eine idee des Oberst zurück

Seit vier Jahren wird beim Schützenbiwak an Fronleichnam für ein Denkmal gesammelt. Das Biwak geht auf Initiative Blocks zurück. „Das Biwak ist ein Geschenk an die Schützen und vor allem die Bürger von Büttgen. Wir freuen uns, wenn viele Familien und Neuzugezogene kommen“, klärt Franz-Josef Bienefeld, Erster Brudermeister der Büttger Schützen, auf. Für alle gibt es Freigetränke und im Anschluss wird per großem Hut gesammelt. „Da sind die Besucher oft locker drauf“, schmunzelt Block, und so kamen beim diesjährigen Biwak 1300 Euro zusammen. Insgesamt sind bis jetzt 6000 Euro gesammelt, 10 000 hat sich die Bruderschaft als Ziel gesetzt.

Es soll kein abstraktes Kunstwerk wie eine Stele sein, sondern etwas Gegenständliches, mit dem sich die Schützen identifizieren und in dem sie sich wiederfinden können. Diverse Motive wie Pfarrkirche, Braunsmühle, Pampusschule und natürlich das Schützenfest mit seinen Werten Glaube, Sitte und Heimat stünden Pate für eine Umsetzung. Wie genau – da sind die Schützen für alles offen. Ebenso bei der Wahl des Materials: „Ob Bronze oder Stahl: Alles ist möglich“, sagt Reinhard Block. Ein sinnvoller Standort wäre die Pampusschule, das „Wohnzimmer der Bruderschaft“. Denn 2004 übertrug die Stadt Kaarst der Bruderschaft die offizielle Bewirtschaftung und Unterhaltung der Schule mit allen Rechten und Pflichten. Verwaltung, Organisation und Vermietung obliegen seitdem den Schützen.

Mit Einnahmen aus der Vermietung wird das Gebäude unterhalten. Die offizielle Genehmigung der Stadt für das Aufstellen eines Denkmals fehlt zwar noch, doch Bürgermeisterin Ulrike Nienhaus hat in einem ersten Gespräch diese bereits in Aussicht gestellt. Voraussetzung: Für eventuelle Folgekosten müssen die Schützen selbst aufkommen. keld