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Jugendzentrum in Kaarst: So plant das Bebop das Jahr 202

Jugendzentrum in Kaarst : Im Bebop ist 2020 viel los

Das Jugendzentrum sucht ab September Verstärkung. Das Jahresprogramm steht bereits.

Früher war es ein wenig leichter. Damals, als es noch den verpflichtenden Zivildienst gab. Seit der Umstellung auf den sogenannten Bundesfreiwilligendienst im Jahr 2011 muss auch das Kaarster Jugendzentrum Bebop seine Stellen, die früher die Zivis besetzten, stärker bewerben, vor allem in sozialen Netzwerken wie Facebook. Doch dies sollte sich im Endeffekt stets als erfolgreich erweisen. „Bis jetzt hatten wir immer das Glück, die Stellen besetzen zu können“, sagt Einrichtungsleiter Kenneth Schultze.

Auch aktuell habe man mit Lasse Müller einen Freiwilligen, der sich an der Pestalozzistraße 1 engagiert. Ab September beziehungsweise Oktober dieses Jahres wird jedoch wieder Verstärkung gesucht. Auf die Bundesfreiwilligendienstler kommen verschiedene Aufgaben zu – von hausmeisterischen Tätigkeiten über Begleitung von Events und Hilfe bei Kinderferienprogrammen. „Es dürfen ausschließlich begleitende Tätigkeiten ausgeübt werden“, weiß Schultze.

Aktuell blickt das Team auf einen prallgefüllten Kalender für das Jahr 2020. Vor allem Musik-Fans dürfen sich wieder auf reichlich Unterhaltung freuen. So werden auch 2020 wieder regionale Bands beim „School‘s out Festival“ gefördert. Was 2019 im kleinen Rahmen stattfand, soll nun eine Nummer größer ausfallen: Ein Projekttag für junge Musiker, die von „alten Hasen“ gecoacht werden. Bei den Workshops sollen unter anderem Fragen zu Technik, Gema oder Konzerten beantwortet werden.

Was dem Bebop-Team wichtig ist: Das Programm soll nicht stagnieren, sondern sich regelmäßig weiterentwickeln. So habe man vor Kurzem einen Philosophie-Abend etabliert. Auch in diesem Jahr beteiligt sich das Bebop zudem am Projekt „Kulturrucksack NRW“, mit dem die Heranführung von Kindern und Jugendlichen an kulturelle Bildung gelingen soll. Zudem wird es unter anderem wieder Töpferkurse, Spieleabende, Mädchennachmittage, oder Handwerker-Workshops geben.

Doch nicht nur wegen seiner Projekte wird das Bebop bei Jugendlichen in Kaarst geschätzt, sondern auch weil es ihnen eine offene Tür bietet, in der sie eine familiäre Atmosphäre und offene Ohren vorfinden. Gerade wegen der Nähe zum Albert-Einstein-Gymnasium falle es leichter, junge Menschen zu binden und für den späteren Bundesfreiwilligendienst zu gewinnen. „Manche wollen nach dem Abitur so ein Jahr einlegen“, sagt Kenneth Schultze.

Wer sich für den Bundesfreiwilligendienst im Bebop bewerben möchte, kann dies per Post machen an „Haus der Jugend Bebop, Pestalozzistraße 1, 41564 Kaarst“. Fragen werden unter der Rufnummer 02131/605515 beantwortet. Die Regeldauer des Dienstes sind zwölf Monate. Man kann den Dienst aber auch auf sechs Monate verkürzen oder auf 18 Monate verlängern, maximal möglich sind insgesamt 24 Monate Dienstdauer. Weitere Infos gibt es im Internet unter:

www.bebop-kaarst.de