Countdown für die Schützen

Das Regiment zählt 1236 Schützen, 18 Kapellen marschieren mit.

Kaarst. Die Kaarster St. Sebastianus-Schützenbruderschaft hat alle Vorbereitungen für ihr Schützenfest getroffen und zählt jetzt rückwärts: Der Countdown für die Festtage vom 14. bis 17. Juni hat begonnen. Die Regentschaft des Königspaars Markus I. Zinngraf und Maria Arias mit ihren Ministerpaaren Michael und Gabi Keuter sowie Andreas und Ulrike Stein nähert sich ihrem Höhepunkt und dem Ende.

Das 1236 Schützen starke Regiment sowie 18 Musikabteilungen bringt es auf eine beachtliche Länge von mehr als 900 Metern. Das größte Corps stellen die Grenadiere mit 400 Mann, gefolgt von den Jägern, die 320 Mitglieder zählen.

„Wir haben eine sehr junge Bruderschaft mit einem Durchschnittsalter von 44 Jahren und müssen uns um unseren Nachwuchs keine Sorgen machen“, sagt Schützenpräsident Claus Schiffer. 27 Edelknaben und stets neu gegründete Züge zeugen von einer aktiven Jugendarbeit.

Gleichzeitig werden die Traditionen bewahrt, wird das oft jahrzehntelange Engagement der Schützen gewürdigt. In einer Feierstunde werden in diesem Jahr besonders viele Jubilare für 50- und 60-jähriges Schützen-Zeit geehrt. Dabei ist Wilhelm Johnen, der vor 50 Jahren als Kaarster Schützenkönig den ersten Königsorden verlieh. Schon 65 Jahre ist Hans Bodewitz aktiv, Willi Stamm, Andreas Horn, Karl-Wilhelm Wierichs, Walter Schmitz, Günter Sturm und Hans-Gerd Wierichs sind seit 60 Jahren in der Bruderschaft.

Das diesjährigen Kaarster Schützenfest wird terminlich wie immer ablaufen, die Festzüge nehmen dieselben Zugwege wie 2013. Im Laufe des vergangenen Jahres investierte die Bruderschaft wieder in den Festplatz und pflasterte den Zugang zum großen Festzelt, sodass Schützen und ihre Begleitung trockenen und sauberen Fußes ins Zelt gelangen können. Neues erwartet die Schützenfamilie und die Bürger auch auf dem Festplatz. Neben den traditionellen Fahrgeschäften wie der Octopussy, Kinderkarussell und Mega Ride wird die Villa Wahnsinn ihre Premiere in Kaarst feiern.

Wer im Zelt mitfeiern möchte, zahlt 7 Euro Eintritt, ein Bier kostet im Zelt 1,50 Euro. Drei Unterhaltungsband sind für Musik und Stimmung zuständig: So spielen Samstag und Sonntag die erprobten „Voices“, Miontag und Dienstag kommen „California Blue“, und am Dienstag rocken zusätzlich die „Paveier“ das Zelt.

Schützenpräsident Claus Schiffer konnte im übrigen berichten, dass es bereits zwei Kandidaten für die Nachfolge von Markus Zinngraf gibt. So kann auch er das Schützenfest beruhigt feiern.