1. NRW
  2. Rhein-Kreis Neuss
  3. Kaarst

Brand in Kaarst hinter Ikea sorgt für Großeinsatz - riesige Rauchsäule

Höhe A57 : Brand in Kaarst hinter Ikea sorgt für Großeinsatz - riesige Rauchsäule

Ein Großbrand in Kaarst hat für einen Großeinsatz gesorgt. Gewarnt wurde vor einer starken Rauchentwicklung im Bereich Ikea und A57.

Bei einem Großbrand auf einem Schrottplatz in Kaarst hat am Donnerstag eine weithin sichtbare Rauchsäule über der Stadt gestanden. Autos, Autoreifen und Container mit unbekannten Inhalten stünden in Flammen, sagte ein Feuerwehrsprecher am Nachmittag. 10 Löschzüge mit 100 Einsatzkräften seien an den Löscharbeiten beteiligt, die Zahl steige weiter, sagte der Sprecher. „Wir haben die gesamte Feuerwehr Neuss vor Ort.“ Verletzt wurde nach ersten Informationen niemand. Die Brandursache war zunächst unbekannt.

Der Einsatz am Holzbüttgener Weg dauert weiter an, teilte die Feuerwehr kurz vor 18 Uhr mit. „Aktuell befindet sich der Schrottplatz immer noch in einigen Bereichen im Vollbrand“, hieß es. Neben Kräften aus Neuss und Kaarst seien Feuerwehren aus Jüchen, Düsseldorf und Krefeld mit „starken Kräften“ vor Ort, auch ein Sonderfahrzeug der Werkfeuerwehr Chem-Park sei angefordert. Es bestehe immer noch „eine massive aber rückläufige Rauchentwicklung“.

Der Brand habe sich auf einer Fläche von 120 mal 100 Metern ausgebreitet. „Trotz Riegelstellungen und massivem Einsatz von Kräften sowie mehreren Drehleitern und Wasserwerfern ist der Brand schwer unter Kontrolle zu halten“, so die Feuerwehr. Es sei aber gelungen, ein Wohnhaus in der Nähe zu schützen und das Feuer auf den Schrottplatz zu begrenzen.

Gegen 14.30 Uhr sei es bereits durch den Brand am Holzbüttgener Weg an der Stadtgrenze zu Kaarst in der Nähe eines Ikea-Möbelhauses zu einer massiven Rauchentwicklung gekommen, die weit über die Stadtgrenzen zu sehen war.

 Die Rauchsäule war bis über das Stadtgebiet hinaus sichtbar.
Die Rauchsäule war bis über das Stadtgebiet hinaus sichtbar. Foto: dpa/Theo Titz

Großbrand in Kaarst hinter Ikea bei A57: Fenster und Türen sollten geschlossen werden

Bei der Warn-App Nina hieß es am Nachmittag, dass Fenster und Türen geschlossen und das Gebiet gemieden werden sollte. Lüftungen und Klimaanlagen sollten abgeschaltet werden. Die Meldung bezog sich auf den Bereich Kaarst „höhe Ikea und A57“. Die Warnung wurde am späten Donnerstagabend aufgehoben.

Die Feuerwehr teilte am Abend mit , dass es In Hülchrath zu Geruchsbelästigungen durch Rauchgase kommen könne, „da sich die Rauchwolke dort niederschlägt“. Türen und Fenster sollten demnach geschlossen gehalten werden.

(dpa/red)