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SPD: Grevenbroich soll wegen des Baugebiets Mevissen Ausbau der Grundschule prüfen

Schulen in Grevenbroich : SPD will mögliche Erweiterung der Grundschule prüfen lassen

Im Neubaugebiet An Mevissen entstehen neue Wohneinheiten. Ob die Kapazitäten der Grundschule ausreichten, müsse geklärt werden.

Im Neubaugebiet An Mevissen sollen in den kommenden Jahren 300 zusätzliche Wohneinheiten entstehen, die SPD-Fraktion will nun frühzeitig Konsequenzen für die Schul-Infrastruktur ziehen. Der Rat soll die Verwaltung beauftragen, „ein Konzept zur möglichen Erweiterung des Grundschulstandortes in Wevelinghoven zu prüfen“. Dies beantragt die Fraktion für die Ratssitzung im Juni. „Durch das Neubaugebiet in Wevelinghoven erwarten wir, dass es dauerhaft mehr Schüler geben wird. Dies zeigen auch erste Prognosen des Schulentwicklungsgutachtens“, erklären Fraktionschef Horst Gerbrand und Fraktionsgeschäftsführer Daniel Rinkert. Es sei notwendig, die Entwicklung neuer Baugebiete frühzeitig in die Schulbedarfsplanung aufzunehmen. In Kapellen mit seinem Neubaugebiet sei die Erweiterung der Grundschule bereits auf den Weg gebracht, erläutert Rinkert. Und in Wevelinghoven sei am Rande des geplanten Baugebiets eine neue Kita fertig. Nun gelte es, auch den Bedarf an zusätzlichen Grundschulklassen zu prüfen. Zurzeit zählt zählt die dreizügige Gebrüder-Grimm-Schule 259 Kinder. Die SPD bevorzuge bei Bedarf einen Ausbau am heutigen Standort. „Der ist gut integriert und liegt mitten im Zentrum“, begründet Rinkert. „Es ist richtig, beim Bau neuer Wohnsiedlungen auch die Kapazitäten der Grundschulen zu überprüfen“, erklärt CDU-Fraktionschef Wolfgang Kaiser. „Dies hat die CDU bereits für Neukirchen beantragt, wo ebenfalls ein Baugebiet geplant wird. Die Schule dort platzt schon jetzt aus den Nähten.“ Nach Auskunft von Schuldezernent Michael Heesch läuft die Bedarfsprüfung bereits – und zwar stadtweit. „Für die Aktualisierung der Schulentwicklungsplanung werden zurzeit die zu erwartenden Schülerzahlen abgestimmt. Dabei werde nicht nur die allgemeine demographische Entwicklung berücksichtigt, sondern auch, „wann welches Baugebiet in welcher Größenordnung realisiert wird“, so Heesch. cso-