Markus Anfang ist nicht mehr Coach des SCK

Markus Anfang ist nicht mehr Coach des SCK

Der bisherige Trainer des Oberligisten wechselt in das Nachwuchsleistungszentrum des Bundesligisten Bayer 04 Leverkusen.

Grevenbroich. 2012 war eines der erfolgreichsten Jahre in der Vereinsgeschichte des SC Kapellen. Immerhin rangiert der Oberligist zur Winterpause hinter dem KFC Uerdingen auf Platz zwei der Tabelle. Die letzte Nachricht des Jahres ist jedoch eher betrüblich für den SCK: Erfolgscoach Markus Anfang wechselt mit sofortiger Wirkung als Jugendtrainer in das Nachwuchsleistungszentrum des Bundesligisten Bayer 04 Leverkusen.

„Nachdem klar war, dass Markus Anfang seine Fußballlehrer-Ausbildung macht, haben wir ein Stück weit damit gerechnet. Nur der Zeitpunkt kam jetzt doch ein wenig überraschend — auch wenn man zur Winterpause natürlich gut einen Schnitt machen kann“, sagt Obmann Paul Rösgen. Ohnehin hätte der Verein bereits vor der Saison zweigleisig geplant. „Es war keine Überraschung, dass die Qualitäten unseres Trainers auch Profivereinen nicht verborgen bleiben. Und wir wollten ihm natürlich keine Steine in den Weg legen“, so Rösgen. Die Nachfolgefrage habe man frühzeitig geklärt: Co-Trainer Klaus Schütz rückt in die Hierarchie zum Chef auf, dessen Nachfolger soll der noch aktive Spieler Lars Schuchardt werden, der sich jedoch bis Montag Bedenkzeit erbeten hat.

Markus Anfang hat sich bereits von der Mannschaft verabschiedet. „Kapellen war meine erste Trainerstation, und wenn ich sehe, wie sich die Mannschaft entwickelt hat, fällt mir dieser Schritt nach zweieinhalb Jahren unheimlich schwer“, erzählt der ehemalige Bundesligaprofi (unter anderem Fortuna Düsseldorf).

In seinem Schlusswort appellierte Markus Anfang an alle Beteiligten, insbesondere aber an die Mannschaft, den eingeschlagenen Weg weiter zu verfolgen: „Hier ist eine Einheit zusammengewachsen, die sich toll entwickelt hat. Das bisher Erreichte ist zum größten Teil Verdienst des Teams. Ich war nur derjenige, der die Mannschaft trainiert hat, die Leistung hat sie selbst auf dem Platz umgesetzt“, so der bewegte Ex-Trainer.

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