Behinderten-Sportgemeinschaft in Grevenbroich Sitzballer frieren auf kaltem Hallenboden

Grevenbroich · Obwohl sie sich für die Deutschen Meisterschaften vorbereiten will, muss die Behinderten-Sportgemeinschaft ihre Übungsstunden immer öfter absagen. Denn in der Halle am Pascal-Gymnasium ist es zu kalt für ein Sitzball-Training. Die Stadt will die Heizung nicht höher drehen.

Die Sitzballer der Behinderten-Sportgemeinschaft Grevenbroich müssen auf kaltem Hallenboden agieren.

Die Sitzballer der Behinderten-Sportgemeinschaft Grevenbroich müssen auf kaltem Hallenboden agieren.

Foto: BSG

Die Sitzballer der Behinderten-Sportgemeinschaft Grevenbroich (BSG) frieren sich bei ihren Trainings den Allerwertesten ab. Denn in der kleinen Halle des Pascal-Gymnasiums, die sie übergangsweise seit einigen Monaten nutzen, ist es viel zu kalt. 14,4 Grad Celsius hat Horst Baum in Bodennähe gemessen – „und das ist kein Zustand für unseren Sport, der ausschließlich im Sitzen ausgeübt wird, das geht sofort in den Rücken“, sagt der Vorsitzende. Er hat sich an die Stadt gewandt und um höhere Temperaturen gebeten, allerdings nur mit mäßigem Erfolg. Das Sportamt will den Körperbehinderten lediglich 17 Grad zugestehen. Für die BSG ist das keine Lösung. „Arschkalt“, sagt Baum.