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Grevenbroich: Gartenschau-Feiern völlig ungewiss

25-Jahr-Jubiläum der Landesgartenschau : Feiern zum Jubiläum der Gartenschau auf der Kippe

Fürs Jubiläum gibt es mehrere Optionen: Komplett feiern, verkürzen oder absagen.

Beni Biber, das Maskottchen der Landesgartenschau 1995, sitzt für neue Taten bereit auf einem Besucherstuhl im Büro von Heinz Laumann. Und der Flyer-Entwurf fürs Jubiläumsprogramm der Landesgartenschau ist fertig. Aber ob er in Druck geht, steht in den Sternen. „Wir stehen Gewehr bei Fuß, aber wegen Corona ist alles in der Schwebe“, erklärt Laumann, im Rathaus Koordinator der Events zum 25-Jährigen der Schau.

Zunächst sollte das Jubiläum 2020 unter dem Motto „25 Jahre Landesgartenschau“ mit 65 Veranstaltungen und Ausstellung begangen werden. Als dem Corona einen Strich durch die Rechnung machte, wurde das Programm auf 2021 verlegt und in „25 Jahre plus eins“ umfirmiert.

Doch ob nun vom 28. April – zum Start soll es einen Feierabendmarkt mit Maibaum auf dem Marktplatz geben – bis 28. August gefeiert werden kann, ist wegen der Pandemie völlig unklar. „Wir wissen nicht, welche Auflagen Ende April gelten werden“, sagt Laumann. Drei Optionen kämen in Betracht: „Feiern wie geplant; Feiern mit einem verkürzten Programm vielleicht im Juli und August – oder komplett absagen.“

Vor Unwägbarkeiten stünden auch die Vereine, die das Programm bestreiten wollen. „Der Partnerschaftsverein beispielsweise plant für den 5. Juni eine Aktion mit den Partnern aus Kessel in den Niederlanden, will Musiker hierhin holen“ – zurzeit undenkbar. Der Stadtmarketingverein plant die „Grevenbroicher Gartentage am 15. und 16. Mai rund ums Schloss. Für den 8. Mai ist die Übergabe des renovierten Ettlrades mit dem Verkehrsverein vorgesehen, für den 8. August ein Jazz-Picknick mit dem Stadtpark-Förderverein, am 28. August ein Abschlussfest im Finlay-Park. Auch viele andere Vereine sind aktiv.

Und wenn Corona nochmals alles verhindert, gibt’s dann 2022 ein „25 Jahre plus zwei“? „Das macht aus meiner Sicht wenig Sinn, dann sollte man besser bis zum 30-Jährigen 2025 warten“, sagt Laumann. Doch so weit ist es noch nicht. „Ob wir ab Ende April feiern, müssen wir spätestens Ende März entscheiden.“