400.000 Euro für neue Schulfenster am Pascal-Gymnasoium in Grevenbroich

Bildung in Grevenbroich : Gymnasium bekommt neue Fenster

Das Pascal-Gymnasium in Grevenbroich ist zurzeit eine Baustelle. Es werden Fenster erneuert und ein Zaun gebaut.

Im Pascal-Gymnasium sind gleich an mehreren Stellen Handwerker bei der Arbeit. „Was Investitionen in die Gebäude-Infrastruktur angeht, können wir nicht meckern“, sagt Schulleiter Manfred Schauf. Eines der Bauvorhaben: Im Innenhof der Schule stehen etliche neue Fenster und warten auf ihren Einbau. „Die Fenster, die nun ersetzt werden, stammen noch aus der Bauphase des Schulgebäudes in den 70er Jahren“, berichtet der Schulleiter. Ausgewechselt werden die Fenster an den Gebäudeseiten zur früheren Realschule und zur Eisenbahntrasse hin. „Zum Teil waren die Rahmen defekt, einige der alten Fenster ließen sich nicht mehr öffnen. Und besonders dicht waren sie auch nicht“, schildert der Schulleiter den Handlungsbedarf. „Es gibt seit geraumer Zeit ein Problem mit Undichtigkeiten an Fenstern und am Übergang zum Dach. Bei manchen Fenstern drang Regenwasser herein. Zudem kühlten Räume aus“, erläutert Stadtsprecher Stephan Renner. 2016/17 war bereits eine Reihe von Fenstern erneuert worden. Der aktuelle Abschnitt „war bereits für 2018 vorgesehen, doch wir haben keine Firma gefunden, die den Auftrag übernehmen konnte“, sagt Renner. In diesem Jahr hätte die Stadt gern einen Teil der Arbeiten in den Sommerferien erledigen lassen, doch der Auftrag habe erst im Sommer vergeben werden können.

Handwerker dürfen zu
bestimmten Zeiten nicht bohren

Der Austausch erfolgt nun bei laufendem Schulbetrieb. „Wir müssen uns arrangieren. Immer mal wieder müssen einzelne Räume für die Arbeiten gesperrt werden. Wir haben mit den Handwerkern vereinbart, dass zu bestimmten Zeiten beispielsweise nicht gebohrt werden soll, etwa wenn eine Klausur geschrieben wird“, sagt Schauf. Laut Rathaussprecher Renner steht für die Zukunft noch eine weitere Fenstertausch-Aktion am Pascal an.

Auch in anderen Räumen laufen Bauarbeiten. Der Gebäudekomplex wird zurzeit mit Mitteln aus dem Landesförderprojekt „Gute Schule 2020“ digital vernetzt. Die Kosten wurden mit rund 220 000 Euro veranschlagt. Künftig soll in 59 Räumen Wlan genutzt werden können. Bestandteil des Programms sind auch rund 220 Endgeräte für den Unterricht im Gymnasium – dazu gehören iPads, Beamer und Rechner.

Am Montag ist ein weiteres Bauprojekt auf dem Schulgelände am Sodbach gestartet. Der Aufbau eines Zauns hat begonnen, erste Pfosten wurden aufgebaut. Bislang „ist unser etwas abseits gelegenes Areal frei zugänglich. In der Vergangenheit hatten wir leider relativ oft Trinkgelage, nach denen Glasscherben herumlagen“, schildert Manfred Schauf. Der Schulhausmeister musste dann Glas und Zigarettenkippen einsammeln. Wiederholt sei es zudem zu Vandalismus – unter anderem zu Sprayereien – gekommen.

Stadt investierte in
Zaun am Tus-Stadion

Dem soll ein Riegel vorgeschoben werden. Mehrere Male hatten sich Ratsgremien mit dem Thema befasst. Schließlich wurde beschlossen, das Gelände komplett einzuzäunen. Die Kosten hierfür hat die Stadtverwaltung mit circa 65 000 Euro angegeben. Das Areal wird komplett mit einem etwa 2,20 Meter hohen Zaun umgeben, am Schuleingang werden Tore errichtet.

In einen Zaun investiert hat die Stadt in diesem Jahr auch beim TuS-Stadion am Alten Schloss. Die Sportanlage war bis zum Frühjahr frei zugänglich. Mehrere Male hatte es gravierende Schäden gegeben. So hatten im Jahr 2018 Unbekannte rund 1000 Nägel auf dem Hybridrasen verstreut. Im Februar waren Einbrecher über die Tribüne in Vereinsräume gelangt und hatten Teile des Mobiliars verwüstet.

Mehr von Westdeutsche Zeitung