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Umwelt- und Handwerkermarkt: Gesundes Wohnen in der Region

Umwelt- und Handwerkermarkt: Gesundes Wohnen in der Region

Auf dem Umwelt- und Handwerkermarkt beraten 20 Aussteller.

Dormagen. Umweltfreundlich leben und dabei das eigene Portemonnaie schonen — wie das geht, zeigen mehr als 20 Aussteller beim 15. Dormagener Umwelt- und Handwerkermarkt. Am Samstag, 28. Mai, von 10 bis 17 Uhr kann sich jeder kostenlos auf dem Rathausplatz informieren. Das Angebot reicht von der Mini-Windkraftanlage über moderne Heizsysteme bis zu umweltschonend erzeugten Lebensmitteln aus der Region.

„Auch in der heimischen Wirtschaft sichern Investitionen in Klimaschutz und Energiesparen immer mehr Arbeitsplätze“, sagt Gabriele Böse, Leiterin der Wirtschaftsförderung. Mit dem Markt sollen die Kontakte zwischen den Firmen und den Endverbrauchern vor Ort gestärkt werden. „Im Mittelpunkt stehen erneut die Bereiche erneuerbare Energien, Gebäudemodernisierung, umweltgerechtes Bauen und gesundes Wohnen“, sagt Organisatorin Anna Janoschka vom städtischen Umweltteam.

Wer mit Sonnenkraft seine Energiekosten senken will, findet auf dem Markt von Photovoltaikanlagen über solare Heizsysteme bis hin zum solarbetriebenen Garagentor eine breite Auswahl. Umfangreiche Auskünfte gibt es auch zu Wärmepumpen, Pellets-Heizungen oder zur Gasbrennwerttechnik. Die Verbraucher-Zentrale in Dormagen bietet eine Energieberatung und Info-Mappen zur energetischen Gebäudesanierung an.

Wer sich über die Möglichkeiten der Thermografie oder den Energiepass für Gebäude kundig machen will, kann dies auf dem Markt ebenfalls tun. In Heizungsfragen stehen dabei die Bezirksschornsteinfeger als Ansprechpartner zur Verfügung. Die Entsorgungsgesellschaft EGN informiert über umweltgerechte Abfallentsorgung und die Kanaldichtigkeitsprüfung. Dabei wird ein Kanalinspektionswagen mit Kamera vorgestellt.

Die Sielmanns Natur-Ranger kümmern sich unterdessen um die kleinen Gäste. So lernen die Kinder bei der Jugendorganisation, wie sie Pflanzen- und Tierarten selbst bestimmen können.

Die Biologische Station im Rhein-Kreis Neuss bietet zudem Apfelsaft aus Früchten von den heimischen Streuobstwiesen an und informiert, wie die WZ berichtete, alle Besucher über die Erfassung der Schwalbenbrutplätze. Red

Nähere Informationen zum Umwelt- und Handwerkermarkt gibt es unter 2 02133/257-517 oder per E-Mail an anna.janoschka@stadt-dormagen.de