Testwoche in Dornagen : Testwoche kommt in Dormagen sehr gut an

Stadt ist zufrieden mit Resonanz in Testwoche. Keine Auffälligkeiten an Schulen.

(kiba) Die am Montag gestartete Test-Offensive der Stadt Dormagen unter dem Motto „Dormagen testet: Schütze deine Liebsten!“ stößt auf positive Resonanz. An den ersten beiden Tagen haben sich bereits mehrere tausend Bürger auf das Virus testen lassen. Am Freitag bestätigt Stadtsprecher Nils Heinichen, dass die Rückmeldungen auch bis zum Wochenende durchaus positiv sei, genauere Zahlen werden bis zur kommenden Woche ermittelt.

„Ich freue mich, dass bereits zahlreiche Dormagenerinnen und Dormagener das Angebot wahrgenommen haben. Jede Person, die sich testen lässt, schützt ihre Familie, Freunde und Nachbarn vor einer Erkrankung“, sagt Bürgermeister Erik Lierenfeld. Er appelliert auch weiterhin an alle Bürger, sich testen zu lassen: „Umso mehr Träger des Virus wir entdecken, desto mehr Infektionsketten können wir durchbrechen und dadurch die Ausbreitung des Virus eindämmen.“ Jeder gemachte Test sei wichtig, da dadurch symptomfreie Infektionen erkannt werden können, die ohne einen Test im Verborgenen geblieben wären. „Unser Ziel ist es, auch die Dunkelziffer zu reduzieren.“

Für die Testwoche, die noch bis zum 24. April andauert, hat die Stadt ihre Schnelltest-Infrastruktur deutlich ausgeweitet und weitere Teststellen eingerichtet. Alle Dormagener Testmöglichkeiten sind unter www.dormagen.de/testwoche zu finden. Darüber hinaus wird auch in zahlreichen Arztpraxen kostenlos getestet.

Eine Übersicht über alle Anbieter von Schnelltests im gesamten Rhein-Kreis, inklusive aller Testmöglichkeiten in Arztpraxen und Apotheken, gibt es im Internet unter www.rhein-kreis-neuss.de/schnelltest. Wichtig: Wer sich testen lassen möchte, muss bei den Teststellen vorab einen Termin vereinbaren.

Neben den positiven Meldungen der Testwoche, gibt es auch gute Nachrichten in den Schulen: Der Schulverwaltung liegen derzeit keine Informationen über positive Fälle im Rahmen der Tests in Schulen vor. „Auffälligkeiten gibt es auch keine“, erklärt Heinichen. Trotz dessen bittet der Bürgermeister darum, auch weiterhin die AHA+L-Regeln einzuhalten und Kontakte zu reduzieren: „Jeder Test ist eine Momentaufnahme und garantiert keine absolute Sicherheit.“