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Tannenbusch in Dormagen: Besucherrekord bei evd-Lichernacht im Geopark

Tannenbusch in Dormagen : So schön kann die Nacht sein

Mehr als 500 Zuschauer genossen das Lichtspektakel im Geopark im Tannenbusch.

Sobald es Nacht wird, werden Bäume und die teils Millionen Jahre alten Steine zum Leben erweckt – sie funkeln in leuchtend bunten Lichtern. Die evd-Lichternacht im Geopark erwies sich am Freitag als wahrer Besuchermagnet: Mit mehr als 500 Anwesenden knackte das stimmungsvolle Lichtspektakel den eigenen Rekord aus den vergangenen Jahren bei weitem. Dementsprechend voll war es auf dem gesamten Geopark-Gelände. Die Lichternacht findet eigentlich immer im Rahmen der Tannenbuschwoche statt. Im Mai musste das Lichtspektakel aufgrund von starkem Regen jedoch ausfallen.

Die leuchtend grün angestrahlten Steine und hüpfenden rot-blauen Punkte in den Baumkronen verwandelten den nächtlichen Geopark in einen Zauberwald: Ein wahres Lichtspektakel für Groß und Klein. Zahlreiche Familien nutzten dieses besondere Ambiente, um einen der letzten Sommerabende im Freien zu genießen. „So viele Besucher hat es im Geopark noch nie gegeben“, erzählte Organisator Guido Schenk. Bereits in seiner Begrüßung sprach er von einem „historischen Tag“, der in die Geschichte des Geoparks einginge. Denn an diesem Abend wurde ein Rekord verzeichnet – über 500 Gäste verfolgten das atemberaubende Spektakel der evd-Lichternacht. „Es ist schon Wahnsinn, was hier heute los ist“, sagte David Thies, Leiter des Tierparks Tannenbusch, erfreut.

Insgesamt 70 Lichtelemente mit energiesparender LED-Technik wurden innerhalb von einem Tag im gesamten Geopark angebracht. Für die perfekte Inszenierung sorgten wie jedes Jahr die Veranstaltungstechniker von „Coma Media“, die tatkräftig vom örtlichen Energieversorger evd unterstützt wurden. Die Lichternacht fand bereits zum 16. Mal im Geopark statt. Jedes Jahr dürfen sich die Besucher auf neue atemberaubende Lichtkonzepte freuen. „Coma Media lässt sich immer etwas Neues einfallen, um andere Lichtbilder zu kreieren“, erzählt Schenk: „So etwas finden Sie in keinem anderen Geopark“.

Gespannt lauschten die Besucher den ruhigen Klängen der „Zonser Jagdhornbläser“, die zum ersten Mal auf der „Naturbühne“ im Geopark spielten. Dafür hatten die sieben Musiker unter der Leitung von Erich Segschneider ihre Stücke angepasst. Sie spielten überwiegend entspannte Sommermelodien. Auch ihre eigens für die Lichternacht einstudierten Stücke ernteten großen Applaus beim Publikum. Altbekannte Gesichter waren hingegen die Dormagener Coverband „Coyotes Last Order“, die als zweites musikalisches Highlight auftrat. Bereits zum sechsten Mal waren sie fester Bestandteil der Lichternacht.

„Es ist eine tolle Veranstaltung mit einem atemberaubenden Ambiente, auf die wir uns das ganze Jahr über freuen“, erzählt Sänger und Gitarrist Marcus Mittelstaedt, der mit seiner Band ein musikalisches Kontrastprogramm zu den Zonser Jagdhornbläsern bot. Mit kölschen Liedern, aber auch rockigen Stücken wie „Wonderwall“ und „Johnny B“ brachten sie echte Klassiker zurück auf die Bühne.