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Neues Spielgelände für OGS-Kinder

Neues Spielgelände für OGS-Kinder

TBD, Politik und Förderer ziehen an einem Strang.

Dormagen. „Was lange währt, wird endlich gut.“ Dieser Spruch passt gut zum Freigelände des Offenen Ganztags (OGS) der Regenbogenschule in Rheinfeld, denn von der ersten Idee bis zur Inbetriebnahme vergingen rund zweieinhalb Jahre. „In unserem Amt waren alle von der Idee begeistert“, erinnert sich die Dormagener Leiterin des Schulverwaltungsamts, Ellen Schönen-Hütten. Die Leitung der OGS der Regenbogenschule hatte vorgeschlagen, eine an das OGS-Gelände angrenzende, ungenutzte Grünfläche den Kindern zu überlassen. Eigentümer des Geländes sind die stadteigenen Technischen Betriebe (TBD), die dieser Idee sofort zustimmten.

Dann dauerte es aber doch noch lange. Der Gang durch die Behörden, damit alle formalen Voraussetzungen erfüllt wurden, nahm Zeit in Anspruch. Der Bebauungsplan wurde geändert und am 13. Juli 2013 rechtskräftig. „Jetzt fehlte aber noch ein Zaun um das Gelände“, berichtet die Schulamtsleiterin. Bei leeren Haushaltskassen konnte da nur viel Fantasie und Elterneinsatz helfen. Immerhin kostete die Zaunanlage 3000 Euro. „Wir haben Ende März ein Frühlingsfest veranstaltet und den Erlös für den Zaun verwendet“, erklärt der Vorsitzende des Fördervereins, Tobias Sahn. Durch die Umsetzung eines nicht mehr benötigten Zaunstücks vom benachbarten Kindergarten sparte man Geld, den Restbetrag wollen die findungsreichen Eltern nach und nach rückfinanzieren. „Auf keinen Fall sollen die anderen Angebote der OGS leiden“, verspricht Sahn.

Am Freitag fand die offizielle Einweihung des erweiterten Geländes statt, das den Kindern nun doppelt so viel Platz bietet. Karl-Josef Ellrich, Vorstand beim TSV Bayer Dormagen, dem Träger der OGS, hatte ein Netz voller Bälle mitgebracht, die die rund 120 OGS-Kinder zu mehr Bewegung im Freien anregen sollen. „Ich freue mich, dass dies hier passiert ist, dass Sie gegen den allgemeinen Trend etwas unternommen haben, damit Ihre Kinder sich viel im Freien bewegen können“, erklärte Ellrich.