Nasses Vergnügen auf dem Straberger See

Nasses Vergnügen auf dem Straberger See

Läuft alles nach Plan, öffnet am Samstag die neue Wassersportanlage am Straberger See.

Dormagen. Dormagen ist um eine Attraktion reicher. Läuft alles nach Plan, eröffnet am Samstag um 10.00 Uhr Wakebeach 257 am Straberger See, eine Wasserski- und Wakeboardanlage für Profis wie für Anfänger, für Erwachsene und Kinder ab acht Jahren.

„Morgen kommt der Tüv, am Donnerstag die Untere Wasserbehörde, um die Anlage abzunehmen“, nennt Markus Haarmann, einer von zwei Investoren, die letzten Hürden vor einer Eröffnung. „Aber da kann eigentlich nichts mehr schiefgehen“, ist der Geschäftsführer vor Ort zuversichtlich. Rund 200 000 Euro haben er und Kompagnon Jürgen Dornbusch investiert, drei Jahre hat das Duo an Konzept, Genehmigungsverfahren und den Vertragsmodallitäten mit den Kreiswerken, Eigentümer der Fläche, gebastelt.

Jetzt rechnen sie mit 500 Besuchern werktags und bis zu 2000 am Wochenende. „Als wir Zeitungsartikel über die Pläne online gestellt hatten, ist die Facebookseite zusammengebrochen, so groß war die Resonanz“, erzählt Jürgen Dornbusch.

„Ich kann mich daran erinnern, dass das Projekt erstmals Mitte der 70er Jahre im Gespräch war. Auch die neuen Betreiber haben einen langen Atem bewiesen“, sagt Bürgermeister Peter-Olaf Hoffmann, der mit der neuen Anlage auf ein Alleinstellungsmerkmal Dormagens für die Region hofft.

Langfristig planen Haarmann und Dornbusch sogar die Erweiterung zu einer professionellen Fullsize-Anlage. „Das haben wir aber erst einmal auf Eis gelegt, da dafür ein Sondernutzungsrecht in dem Landschaftsschutzgebiet notwendig ist“, sagt Haarmann. „Wir wollen eines nach dem anderen machen und keine Schnellschüsse produzieren“, ergänzt Dornbusch.

Dem Wasserski- und Wakeboardbetrieb liegt ein innovatives mobiles Konzept zugrunde. Basis sind zwei mit einem Elektromotor angetriebene Zwei-Mast-Anlagen. Im Vergleich zu bekannten Großanlagen wie etwa in Langenfeld, bei denen der Wassersportler im Kreis fährt, gleitet er in Straberg zwischen den Masten hin und her. Schanzen und Rampen ermöglichen es ihm, waghalsige Sprünge zu vollziehen. Darüber hinaus wird es auch einen Food-Truck für die Versorgung mit Essen und Trinken geben, ein Strandbereich lädt zudem zum Faulenzen ein.

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