Dormagen: Nikolausmarkt in Zons lockt mit 23 ausgefallenen Ständen

Advent in Zons : Nikolausmarkt: Stände locken mit individuellen Geschenkideen

Die Veranstalter begrüßten Besucher aus der ganzen Region.

Besinnlich, voller Lichter und irgendwie magisch – das ist die Vorweihnachtszeit. Am vergangenen Wochenende zog zudem noch der Duft von Flammlachs, Crêpes und Glühwein durch die Straßen der Zollfeste Zons, ein Magnet für die zahlreichen Besucher des Nikolausmarktes der Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen (SWD). Drohte die besinnliche Stimmung noch am Freitag beim Aufbau der 23 Stände ins Wasser zu fallen, zeigte sich zumindest der Samstag von seiner versöhnlichen Seite. Bei trockenem Wetter und milden Temperaturen ließ es sich in den Höfen der Burg Friedestrom hervorragend bummeln, stöbern und schlemmen. Im Zentrum des Geschehens eine lauschige Sitzecke unter einem Sonnensegel. Wärme spendeten die knisternden Flammen im Feuerkorb. Aufgebaut hatte das die Zonser Garnison, die die SWD zudem als Torwachen unterstützten und spannende Aktionen für Kinder in petto hatten: Hauptmann von Barrenstein nahm die jungen Marktbesucher mit auf eine „Kinderzeitreise“ durch das Burggelände und stattete sie dazu mit Hellebarden aus. Die Schreibstube und Bogenschießen entführten sie ebenfalls in längst vergangene Zeiten. „Wir haben extra neues Equipment angeschafft, denn neben der Freude steht die Sicherheit bei uns an oberster Stelle“, betonte Wolfgang Göddertz alias Hauptmann von Barrenstein. Die Stände lockten die Besucher mit individuellen Geschenkideen von handgemachten Seifen über Schmuck bis hin zu Hüten. Unter dem Motto „Mut zum Hut“ bot die Dormagenerin Ilse-Marie Röthig selbstgefertigte Unikate für den Kopf. Darüber hinaus konnten die Besucher auch ihre Kinderbücher erstehen: „Der kunterbunte Hund“ sowie ihr Erstlingswerk „Hier kommt Frederik“.

Farbenprächtige Gartenstecker
in verschiedenen Formen

Selbst genähte Kleinigkeiten wie Kosmetiktäschchen oder Babykleidung gab es am Stand von Ines Wingens „Kleines Nähgestöber“, Tatjana Mirbach bot farbenprächtige Gartenstecker in verschiedenen Formen und Größen. Alle Hände voll zu tun hatten Wolfgang Armbruster und sein Team von der Brennerei Armbruster. Dort konnten verschiedene Liköre und Brände gekostet und gekauft werden. Dafür war er eigens aus Gengenbach im Schwarzwald nach Zons gekommen und hatte somit die weiteste Anreise.Nicht ganz so weit war der Weg für Lilly und Charly, die beiden Esel des Zonser Eselparks von Peter Norff. „Wir präsentieren uns hier gerne, um auf unsere Arbeit und unseren Park aufmerksam zu machen“, so Norff. Kurz vor Marktende hatten die Esel Feierabend. „Sie sind sehr kinderlieb, aber brauchen auch ihre Ruhezeiten. Irgendwann hat es sich ausgestreichelt für die beiden.“ Grillspezialitäten, Reibekuchen, Crêpes und Glühwein rundeten das Angebot ab. „Wir sind sehr zufrieden mit der positiven Resonanz“, sagte Stadtmarketing-Leiter Thomas Schmitt. „Vor allem haben nicht nur Besucher aus Zons und Dormagen zu uns gefunden, sondern auch aus den benachbarten
Städten. vest