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Dormagen: Neue Märchenwald-Kita ist gestartet

Kinderbetreuung in Dormagen : Märchenwald-Kita ist neu gestartet

Das Evangelische Sozialwerk Dormagen hat viel Platz für 70 Kinder.

Noch gibt es acht freie Plätze für Ü 3 — für unter Dreijährige sind hingegen schon alle Kapazitäten besetzt. Am Montag wurde in Delhoven der Neubau der Kita „Am Märchenwald“ des Evangelischen Sozialwerks Dormagen für den Betrieb eröffnet. Rund 2,1 Millionen Euro investiert das Sozialwerk in die viergruppige ­Kita mit 960 Quadratmetern Netto-Nutzfläche.

Ende Juni vergangenen Jahres war der erste Spatenstich für die Kita getätigt worden. Dass alles so schnell gehen konnte, liegt auch daran, dass sich das Grundstück, auf dem die Kita errichtet wurde, auf einem Areal in kirchlichem Eigentum befindet. So konnte Architekt Martin Reimer schnell loslegen nach der Freigabe durch das Presbyterium und den Kreissynodalausschuss. „Die Mitarbeiter und auch die Kinder fühlen sich in den hellen und freundlichen neuen Räumen sehr wohl“, sagt Hans-Werner Wenzel, Geschäftsführer der Evangelischen Kirchengemeinde Dormagen. „Bis vergangene Woche war die Kita noch provisorisch in Containern in Hackenbroich untergebracht.“

Insgesamt bietet die Kita Platz für 70 Kinder. 44 Ü 3- und 26 U 3-Plätze sind so in der Einrichtung „Am Märchenwald“ direkt neben der Matthäuskirche entstanden. Und der Name ist Programm: Schon draußen auf der Hauswand empfängt die kleinen und großen Besucher eine Malerei der Rösrather Künstlerin Elke Esser mit einem fröhlich lachenden Baum. Im Innern der Einrichtung setzt sich das Thema konsistent fort. So ziert etwa das Treppenhaus auf einer kompletten Wand vom Untergeschoss bis unter das Dach ein Motiv aus dem Märchenwald und einer Wiese mit Blumen, Zwergen, Hasen, Eichhörnchen, Elfen, Schmetterlingen und einem Luftschloss mitten in den Wolken. Die Namen der Gruppen sind passend dazu gewählt: „Die Zwerge“, „Die Waldelfen“, „Kleine Riesen“ und „Die Wichtelbande“ sind auf hübsch bemalten Schildern an den Türen zu lesen.

Der Außenbereich kann sich ebenfalls sehen lassen. Neben Klettergerüsten, Sandkasten und Rutschenhäuschen gibt es zum Beispiel Pferde mit und ohne Wagen und einen Wasserspielplatz. Alles gebaut aus natürlichen Materialien. Über eine Rutsche können die Kinder vom Erdgeschoss in den Garten gelangen.

Um die Barrierefreiheit zu gewährleisten, wurde unter anderem ein Aufzug in dem Gebäude eingebaut.