Dormagen: Eine Million Euro für bessere Schulen

Bildung in Dormagen : Sekundarschule in Dormagen wird saniert

Mehr als eine Million Euro Fördergeld soll in Baumaßnahmen investiert werden.

Der Weg ist lang und mitunter holprig, aber es geht doch voran mit der Modernisierung der Dormagener Schulen. Nachdem der Stadtrat 1 058 309 Euro bewilligt hatte, die aus dem Fördertopf „Gute Schule 2020“ des Landes Nordrhein-Westfalen stammen, und im April der Arbeitskreis Digitale Schule getagt hatte, haben die Politiker aus dem Schulausschuss nun einstimmig beschlossen, dass die Verwaltung das Geld bei der NRW-Bank abrufen soll. Und sie legten auch fest, wie es verwendet werden soll. Der Löwenanteil soll demnach in Baumaßnahmen an der Sekundarschule fließen: Dafür sind 705 539 Euro vorgesehen. Die übrigen 352 770 Euro sind für die Ausstattung von 16 Schulen mit digitalen Medien vorgesehen, wobei davon knapp 20 000 Euro für Elektroarbeiten eingeplant sind.

Bei der digitalen Ausstattung entfallen 308 044 Euro auf sogenannte elektronische Präsentationstechnik, 22 120 Euro werden in iPads für Schüler investiert. Der Schulausschuss entschied sich für folgende Aufteilung des Geldes:

Active Panels

Von der elektronischen Präsentationstechnik (Active Panels sind extra große Bildschirme, die andere Geräte wie Beamer und Overhead-Projektor überflüssig machen sollen) sollen sowohl weiterführende, als auch Grundschulen profitieren. Die Stückkosten für diese Geräte bezifferte die Stadt in ihrem Beratungspapier für den Schulausschuss mit 7001 Euro. Insgesamt sollen 44 solcher Bildschirme angeschafft werden. Jeweils ein Gerät ist vorgesehen für die Christoph-Rensing-Schule, die Erich-Kästner-Schule, die Friedrich-von-Saarwerden-Schule, die Henri-Dunant-Schule, die Regenbogenschule, die Salvator-Schule, die Schule Burg Hackenbroich, die St. Nikolaus-Schule und die Theodor-Angerhausen-Schule. Da die Friedensschule und die Tannenbuschschule an zwei Standorten unterrichten, gibt es für sie jeweils zwei Active Panels. Jeweils sechs bekommen das Bettina-von-Arnim-Gymnasium, das Leibniz-Gymnasium, die Realschule Hackenbroich und die Bertha-von-Suttner-Gesamtschule. Sieben sollen an die Sekundarschule gehen.

Drucker

Für zehn neue Geräte werden 3000 Euro bereit gestellt. Fünf Schulen erhalten jeweils zwei Geräte: BvA, Leibniz, Realschule Hackenbroich, Sekundarschule und Bertha-von-Suttner-Gesamtschule.

iPads

Das Bettina-von-Arnim-Gymnasium, das Leibniz-Gymnasium, die Realschule Hackenbroich, die Sekundarschule und die Bertha-von-Suttner-Gesamtschule erhalten jeweils acht Geräte, für die jeweils 553 Euro veranschlagt werden. Macht unterm Strich 40 Geräte; pro Schule entspricht das einer Investitionssumme in Höhe von 4424 Euro.

Schulausschussmitglied Carola Westerheide (CDU) machte sich angesichts von sich häufenden Einbrüchen in Schulen Sorgen um die Sicherheit der Geräte. Sekundarschulleiterin Bettina Mazurek hält besondere Maßnahmen für unverzichtbar. Sie verwies auf ihre Einrichtung: Dort werde die Technik in Räumen mit Alarmanlage aufbewahrt. „Das hat sich herumgesprochen. Wir hatten in den vergangenen drei Jahren keinen Einbruch.“

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