Dormagener Gerichtsverfahren Das waren die spektakulärsten Prozesse 2023

Dormagen · Viele Gerichtsverfahren, in die Dormagener involviert waren, machten 2023 Schlagzeilen.

 Tatbestände waren unter anderem Drogenhandel, fahrlässige Tötung und Kinderpornografie.

Tatbestände waren unter anderem Drogenhandel, fahrlässige Tötung und Kinderpornografie.

Foto: dpa/Volker Hartmann

(afa) An den Amts- und Landgerichten wurden im vergangenen Jahr zahlreiche Fälle verhandelt, in die Dormagener verwickelt waren. Ein 31-jähriger Mann aus Dormagen musste sich etwa zu Beginn des Jahres 2023 vor dem Landgericht Düsseldorf wegen unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln verantworten. Im Januar wurde ein Urteil gesprochen und der Angeklagte wegen „Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge“ in sechzehn Fällen zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von sechs Jahren und zwei Monaten verurteilt. Dem Angeklagten wurde vorgeworfen, in Dormagen, Neuss und in weiteren Städten in der Zeit vom April 2020 bis zum November 2021 in jeweils 16 Fällen mit hohen Mengen an Drogen gehandelt zu haben. Das Landgericht ging davon aus, dass der Verurteilte Umsätze von über 500 000 Euro erzielt habe.