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CDU Dormagen legt Kommunal-Wahlprogramm vor

CDU will Ratsmehrheit in Dormagen : CDU will Masterplan für Kitas

Auf neun Seiten hat die CDU ihr Wahlprogramm aufgeschrieben. Das Motto lautet „Dormagen wird vor Ort gemacht: Ärmel hoch und ran“. Ziel ist die erneute Ratsmehrheit und die Wahl von René Schneider zum Bürgermeister.

„Bürgernah“ und „modern“– das sind die beiden Hauptkategorien im Programm der Dormagener CDU für die Kommunal- und Bürgermeisterwahl am 13. September. Dort will die CDU ihre Mehrheit im Stadtrat verteidigen und ihr Kandidat René Schneider Bürgermeister Erik Lierenfeld (SPD) im Amt ablösen. Die Eckpfeiler des Wahlprogramms der Parte in der Übersicht:

Kitas

Die CDU will eine vielfältige Betreuungsinfrastruktur im Bereich der Kindertagesstätten und -pflege. „Dafür benötigen wir einen ,Dormagener Masterplan’,“ sagt Schneider, „der zu einem bedarfsgerechten und zielgerichteten Ausbau der Kita-Landschaft führt.  Dabei sollen die vorhandenen Gebäude effizient genutzt werden. Ziel ist ferner die „völlige Beitragsfreiheit“.

Jugend

Die CDU sieht das Problem, das oftmals Jugendliche Spielplätze nutzen, die eigentlich für sie nicht altersgemäß sind. Daraus folgert sie: „In den einzelnen Stadtteilen sollen zentrale Orte für Jugendliche entstehen, wo sie ihre Freizeit verbringen können, ohne weggeschickt oder nicht geduldet zu werden“. Die CDU will ein „Leuchtturmprojekt“ schaffen: einen zentralen, inklusiven Sport- und Spielplatz für alle Generationen.

Städtepartnerschaft

Dormagen soll eine neue Städtefreundschaft entwickeln, hierfür nennt die CDU die polnische Stadt Orzesze. Zu ihr haben die Zonser Kultur- und Heimatfreunde Kontakt. Im Wahlprogramm heißt es:  „Die bestehenden freundschaftlichen Kontakte müssen ausgebaut werden. Unser Anliegen ist, dass der Austausch von den Dormagener Bürgern getragen wird. Feuerwehr, Schulen, Sport-, Kultur- und Heimatvereine sollen die Ebenen dafür sein.“

Schule

Die CDU fordert für eine bessere und langfristige Planung im Grundschulbereich, dass zukünftige Baugebiete berücksichtigt werden. Sie hält auch weitere Schulverbünde und Lernorte, „wo nötig“, für sinnvoll. Auf der Grundlage eines „machbaren Sanierungsplans“ will die CDU „spürbare Verbesserungen“ in Ausstattung und Sanierung für Schulen und Ganztageseinrichtungen schrittweise umsetzen. Bei der Unterbringung in der OGS sind innovative Raumkonzepte gefragt.

Wohnen, Bauen, Finanzen

Die CDU will in der neuen Wahlperiode „zusätzliche Wohnflächen für die Mittelschicht“ ausweisen, ebenso öffentlich geförderten, bezahlbaren Wohnraum. Sie fordert in Richtung Verwaltung mehr Effizienz: „Bebauungspläne können beschleunigt finalisiert werden, neue zügiger erstellt.“ Mit Blick auf den Zusammenhang von Wohnen und Finanzen will die CDU „anstelle von Einmaleffekten durch Grundstücksverkäufe die städtischen Einnahmen verstetigen, indem künftig mehr Grundstücke, sowohl in Wohn- als auch in Gewerbegebieten, per Erbpacht angeboten werden“.  Beim Bauen soll die Möglichkeit von Öffentlich-Privater-Partnerschaften (ÖPP) kritisch geprüft werden. „Endlich einmal im vereinbarten Kosten- und Zeitrahmen Bauprojekte fertig bekommen“ – das ist ein Wunsch und Ziel, das René Schneider auch als Bürgermeister-Kandidat
formuliert.