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50 Jahre Pflanzenschutzproduktion in Dormagen

50 Jahre Pflanzenschutzproduktion in Dormagen

Standort ist weltweit größter Produktionsstandort von Bayer Crop Science.

Dormagen. Die Geschichte von Bayer Crop Science in Dormagen begann vor 50 Jahren. Am 18. April 1962 wurde dort erstmals ein Pflanzenschutzmittel abgefüllt. Heute produzieren im Chempark rund 1000 Mitarbeiter in sieben Betrieben jährlich 45 000 Tonnen Ware.

„Die Größe allein ist zwar noch kein Wettbewerbsvorteil, aber die Zusammenarbeit und die gegenseitige Zulieferung der Betriebe hat hier einen Verbund geschaffen, der sich global gut behaupten kann“, sagte Professor Wolfgang Plischke, im Bayer-Vorstand verantwortlich für Innovation, Technologie und Nachhaltigkeit, am Dienstag bei der Feier zum 50-jährigen Bestehen.

„Dormagen hat auch in den Bereichen Sicherheit und Umweltschutz Maßstäbe gesetzt“, ergänzte Achim Noack, im Vorstand von Bayer CropScience für die weltweite Produktion verantwortlich. „Der Standort selbst steht für Innovation und Kompetenz. Weil das so ist, und damit das auch so bleibt, haben wir in den vergangenen Jahren kräftig investiert: allein im Pflanzenschutz-Bereich insgesamt rund 150 Millionen Euro.“

Dank umfangreicher Investitionen in moderne Chemie und Verfahrenstechnik wurden Herstellungsprozesse laut Unternehmensangaben effizienter und flexibler gestaltet sowie die Produktionspalette auf derzeit rund 30 Wirkstoffe erweitert. Dadurch konnten die Wirtschaftlichkeit gesteigert und Arbeitsplätze gesichert werden.

Uwe Stelzer, Standortleiter von Bayer CropScience, bedankte sich bei der Belegschaft: „Pflanzenschutzmittel made in Dormagen werden in die ganze Welt geliefert. Sie helfen Landwirten, Ernten zu sichern, Erträge zu steigern und hochwertige Lebensmittel zu produzieren. Damit leisten wir auch einen Beitrag zur Nahrungsmittelsicherheit.“

Die Geschichte von Bayer CropScience in Dormagen ist eng mit der Entwicklung des heutigen Chemparks verbunden. Der so genannte E-Betrieb war die erste Anlage, die im Westteil des Standortes ihren Betrieb aufnahm. Bis dahin bildete die Bahnlinie zwischen Köln und Neuss die Grenze des Chemieareals. Unter dem Projektnamen „Ordo West“ (Organische Chemie Dormagen West) wurde die Erweiterung des Werkes geplant. „Von den damals geschaffenen Strukturen profitieren die Unternehmen im Chempark noch heute“, sagt Chempark-Leiter Walter Leidinger. Red