1. NRW
  2. Rhein-Kreis Neuss
  3. Dormagen

1201 Teilnehmer beim 24-Stunden-Schwimmen

1201 Teilnehmer beim 24-Stunden-Schwimmen

Bei der Veranstaltung des TSV Dormagen waren so viele Schwimmer wie nie dabei — der beste legte 53,4 Kilometer zurück. Erstmalig wurden auch Gruppen und Familien gewertet.

Dormagen. Am Ende des 24-Stunden-Schwimmens konnte das Organisationsteam um die Abteilungsleiterin Annette Dannemann stolz auf eine neue Bestmarke sein. Genau 1201 Teilnehmer, von denen 1164 in die Wertung kamen, hatten den Weg in die Römer-Therme gefunden. Die Helfer um Cheforganisator Sebastian Espinosa-Ziegler freuten sich nicht nur über die Teilnahme, sondern auch über die große Spendenbereitschaft der Schwimmer für den Kölner Kinderhospizverein.

Dieses Jahr konnte vor allem der 40-jährige Dragos Bacescu überzeugen, der mit 53,4 Kilometern als bester Schwimmer ausgezeichnet wurde. Für diese Leistung war er fast 24 Stunden lang im Wasser.

Mit einer Leistung von 16,3 Kilometern wurde Ivonne Pusch als beste Teilnehmerin ausgezeichnet. Geehrt wurde auch die beste Gruppe, die in diesem Jahr aus zehn Mitgliedern bestand und sich die „Powerplanscher 2.0“ nannte.

Zusammen kamen die Schwimmer am Ende auf stolze 60,6 Kilometer, zudem gewannen sie auch den Nachtpokal. Die fünfköpfige Familie Mock siegte in der Kategorie „beste Familienleistung“ (28,5 Kilometer/5700 Meter im Schnitt). Der älteste Teilnehmer war erneut Heinz Ohlmeyer, der mit seinen 91 Jahren 1100 Meter zurücklegte. Die vierjährige Ayse Karagylmez schwamm als jüngste Teilnehmerin 800 Meter.

Am Ende überreichten die Organisatoren 263 Bronze- (ab 500 Meter), 344 Silber- (ab 1500 Meter), 465 Gold- (ab 3000 Meter) und 73 Sondermedaillen (ab 10 000 Meter). Insgesamt wurden 3447 Kilometer zurückgelegt. 110 Schüler aus drei Dormagener Grundschulen gingen ebenfalls an den Start.

Am Ende siegte die Regenbogen- Schule aus Rheinfeld vor der Friedrich von Saarwerden-Schule. „Ein besonderer Dank gilt allen Helferinnen und Helfern, ohne deren ehrenamtliches Engagement die Durchführung einer solchen Mammutveranstaltung nicht möglich wäre“, sagte TSV-Geschäftsführer Frank Neuenhausen.