Messe Rehacare in Düsseldorf : Mobilität trotz körperlichen Handicaps

Von Mittwoch bis Samstag findet in Düsseldorf die Messe Rehacare statt.

Mit Hilfe technischer Problemlösungen den Alltag so weit wie möglich eigenständig gestalten – ein großes Thema für Pflegebedürftige, für behinderte und auch für ältere Menschen. Wie diese Problemlösungen aussehen können – das zeigt einmal im Jahr die Messe Rehacare auf dem Düsseldorfer Messegelände. Ab Mittwoch bis zum Samstag werden von 967 Ausstellern wieder die neuesten Ideen gezeigt auf dieser Fachmesse, die aber ausdrücklich auch Betroffene und ihre Angehörigen als Besucher anspricht.

Da gibt es computergesteuerte Orthesen (Hilfsmittel, das zur Stabilisierung, Entlastung oder Ruhigstellung von Körperteilen eingesetzt wird). Da gibt es Gehhilfen mit GPS und Notrufsystem, Apps für das Gedächtnistraining oder auch smarte Matratzen, die mit Hilfe von Sensoren Bewegungen und Körperfunktionen von Pflegebedürftigen erfassen und an das Smartphone eines Angehörigen weiterleiten. Aber auch das Autofahren bleibt trotz körperlichen Handicaps oft weiterhin möglich. So präsentieren 50 Umrüster maßgeschneiderte Autos für mobilitätseingeschränkte Fahrer.

Unter Leitung des Behinderten- und Rehabilitationssportverbandes NRW können Behinderte und Nichtbehinderte gemeinsam aktiv werden und sich über die Vielfalt des Breitensportangebots in diesem Bereich informieren.

In der Messehalle 3 gibt es Vorträge, Podiumsdiskussionen und Erfahrungsaustausch. Zu Themen wie Wohnen im Alter, Mobilität, aber da geht es auch um die Rechte und Ansprüche von Patienten bei der Hilfsmittelversorgung.

Die Rehacare ist Mittwoch bis Freitag jeweils von 10 bis 18 Uhr geöffnet, am Samstag von 10 bis 17 Uhr. Die Eintrittskarte kostet im Online-Shop 8 Euro, an den Tageskassen 14 Euro. Für die Begleitung Behinderter mit Ausweiskennzeichen B und H ist der Eintritt frei. PK