Polizei zieht erste Bilanz vom „Carfreitag“ in NRW

Tuningtreffen : Polizei zieht erste Bilanz vom „Carfreitag“ in NRW

Nachdem Tuningtreffen am „Car-Freitag“ in den letzten Jahren wiederholt für Ärger gesorgt hatten, ist die Polizei in NRW mit einem verstärkten Aufgebot im Einsatz.

Beim Treffen der Tuning-Szene am sogenannten Car-Freitag hat die Polizei in mehreren Städten in Nordrhein-Westfalen verstärkt Kontrollen durchgeführt und dabei zusätzliches Personal eingesetzt.

Dabei wurden in Düsseldorf und Krefeld einige getunte Fahrzeuge aus dem Verkehr gezogen.

In Paderborn hatte die Stadt Treffen von aufgerüsteten Autos vorsorglich verboten. In Wuppertal habe die Szene ihr Treffen auf den Ostersonntag verlegt, sagte ein Polizeisprecher. „Bei rücksichtslosem Verhalten im Straßenverkehr zeigt die Polizei Null Toleranz“, hatte das Innenministeriums in Düsseldorf zuvor mitgeteilt. Das gelte insbesondere, weil immer mehr illegale Rennen mit hochmotorisierten Fahrzeugen registriert würden.

„Unsere Spezialisten werden jede Auffälligkeit überprüfen“, sagte ein Sprecher der Kölner Polizei. Auch in Dortmund waren die Beamten besonders aufmerksam. „Dortmund ist ein Anziehungspunkt für Tuning-Fans aus ganz NRW“, sagte eine Polizeisprecherin. Schon allein deshalb werde man die bekannten Treffpunkte mit zusätzlichen Beamten beobachten.

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Auch die Wuppertaler Polizei ist gerüstet. Dort hatten sich im letzten Jahr nach einem Facebook-Aufruf 2500 Tuning-Begeisterte aus Deutschland und den Niederlanden mit 600 Autos auf dem Gelände eines Warenhauses getroffen. Dabei registrierte die Polizei Dutzende Verstöße.

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Allerdings wolle man keineswegs alle Tuning-Begeisterten verteufeln, sagte ein Sprecher der Kölner Polizei. „Mit denen, die einfach nur ihre toll aussehenden oder klingenden Autos zeigen wollen, haben wir kein Problem.“

(dpa)
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