NRW bei Ausbildungsplätzen unter dem Bundesschnitt

Studie : NRW bei Ausbildungsplätzen unter dem Bundesschnitt

In Nordrhein-Westfalen fehlen laut einer Studie Ausbildungsplätze, obwohl zugleich viele Stellen von Betrieben nicht besetzt werden können.

Das ist das Ergebnis des am Mittwoch in Gütersloh veröffentlichten „Ländermonitors berufliche Bildung 2019“. Das Projekt von Wissenschaftlern aus Göttingen wird von der Bertelsmann-Stiftung gefördert. Zwar ist die Zahl der unvermittelten Jugendlichen von 25 932 im Jahr 2009 auf 21 960 im vergangenen Jahr gesunken. Gleichzeitig aber vervierfachte sich bis 2018 die Zahl der unbesetzten Ausbildungsstellen auf 9591.

Laut Studie gibt es in NRW 91,2 Stellen für 100 Bewerber. Damit hat sich laut den Autoren in den zurückliegenden Jahren die Situation der Ausbildungssuchenden verbessert (2013: 86,6 zu 100). Im Bundesvergleich (96,6 zu 100) hinkt Nordrhein-Westfalen aber hinterher.

Die Wissenschaftler verweisen dabei auf die großen regionalen Unterschiede in NRW genauso wie in ganz Deutschland. Die beste Ausbildungssituation meldet demnach mit einen Angebots-Nachfrage-Verhältnis von 99 zu 100 Coesfeld, Schusslichter mit 82 und 79,9 sind Oberhausen und Hagen.

(dpa)
Mehr von Westdeutsche Zeitung