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Nordrhein-Westfalen: Unwetter in NRW halten Einsatzkräfte in Atem

Wetter : Unwetter in NRW halten Einsatzkräfte in Atem

In Nordrhein-Westfalen hat es am Freitagabend gestürmt, geblitzt und sehr viel geregnet. In Düsseldorf erlitt ein Kind nach einem Blitzeinschlag schwerste Verletzungen.

Unwetter mit Sturmböen und heftigem Regen haben am Freitagabend die Einsatzkräfte in Nordrhein-Westfalen in Atem gehalten. In Düsseldorf stürzte ein Kind nach einem Blitzeinschlag mit seinem Fahrrad auf die Straße und wurde daraufhin von einem Auto angefahren. Das zwölfjährige Mädchen, das laut Feuerwehr vermutlich einen Stromschlag erlitt, kam mit schwersten Verletzungen ins Krankenhaus.

Im Rhein-Sieg-Kreis rückten am Freitagabend Hunderte Einsatzkräfte wegen der Unwetter aus. Ein Großteil der rund 430 Einsätze habe sich im Stadtgebiet Hennef ereignet, sagte ein Feuerwehrsprecher. Zahlreiche Keller seien vollgelaufen und Hänge abgerutscht. Es sei „massiv“ Feuerwehr im Einsatz.

Auch in Köln kam es zu mehr als 500 Einsätzen wegen der Unwetter. Betroffen war laut Feuerwehr vor allem der Norden der Stadt. Unter anderem geriet ein Dachstuhl nach einem Blitzeinschlag in Brand. Das Feuer konnte aber unter Kontrolle gebracht werden. Verletzte gab es nicht.