NRW: Niederländische Grenzprovinz lockt mehr deutsche Touristen

NRW: Niederländische Grenzprovinz lockt mehr deutsche Touristen

Das Werben der niederländischen Grenzprovinz Drenthe um mehr Touristen aus Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen ist erfolgreich: Binnen fünf Jahren hat sich die Zahl deutscher Urlauber auf 185 000 mehr als verdoppelt, wie aus Zahlen der niederländischen Statistikbehörde hervorgeht.

Die Deutschen ziehen dabei Hotels und Bungalows den Campingplätzen vor, wie auch Gäste aus dem belgischen Flandern, die nach den Deutschen die zweitgrößte Gruppe ausländischer Touristen bilden, berichtete das „Dagblad van het Noorden“.

Dabei war der Start der auf deutsche Gäste abzielenden Plattform „ www.besuchdrenthe.de“ Anfang vergangenen Jahres noch von Sprachproblemen begleitet. Informationen zu Hotels und Unterkünften waren noch recht unverständlich, da sie aus Sparsamkeitsgründen mit einem Computerprogramm übersetzt worden waren. „Kümmert euch um vernünftige deutsche Texte“, lautete der Aufruf der Drenthe-Marketinggesellschaft an Hotelbetreiber. Die Inhaber besserten nach, anscheinend zur Zufriedenheit deutscher Urlauber.

Kürzlich noch erhielten die Tourismusbetriebe in der Grenzregion auf einem Workshop Tipps zum Umgang mit deutschen Gästen. Diese liebten es, in ihrer eigenen Sprache angesprochen zu werden, setzten auf Vertrauen und Professionalität und lauschten gerne Geschichten über Land und Leute in der Region, die sie besuchen.

DVHN-Bericht (Niederländisch)

(dpa)
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