Wohnprojekt für geringen CO2-Ausstoß prämiert

Wohnprojekt für geringen CO2-Ausstoß prämiert

An der Klagenfurter Straße entsteht eine Klimaschutzsiedlung.

Mönchengladbach. Das geplante Wohnprojekt der Gemeinnützigen Wohnungsbaugenossenschaft von 1897 (Gewoge 1897) an der Klagenfurter Straße in Windberg ist vom Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW als Klimaschutzsiedlung prämiert worden.

Hintergrund ist das Projekt „100 Klimaschutzsiedlungen in Nordrhein-Westfalen“, dessen Ziel es ist, die wärmbedingten Kohlendioxid-Emissionen (CO2) in Wohnsiedlungen zu reduzieren. Eine Vielzahl unterschiedlichster Technologien wird dazu eingesetzt. Das ehemalige Grundstück des Elektrofachhandels Linssen soll so zu einem städtebaulichen und energetischen Vorzeigeprojekt für die Stadt werden.

Der Fachbereich Stadtentwicklung und Planung der Stadt hat das Bebauungsplanverfahren in den vergangenen eineinhalb Jahren begleitet, um die besonderen Anforderungen an eine Klimaschutzsiedlung umzusetzen.

Neben der Verwendung moderner Haustechnik für weniger CO2-Ausstoß wird Wert auf die Gestaltung der Siedlung gelegt. Ziel ist es, für die Bewohner ein soziales Umfeld zu entwickeln, dass die Kommunikation untereinander begünstigt und somit die Bildung einer Bewohnergemeinschaft fördert.

Elf Mehrfamilienhäuser mit rund 80 Mietwohnungen sollen in der Siedlung entstehen. Die Arbeiten am ersten Baubschnitt sollen Anfang 2013 beginnen. 36 Wohnungen in fünf Mehrfamilienhäusern sind geplant. Das energetische Konzept sieht eine effektive Wärmedämmung, zentrale Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung und eine zentrale Holzpelletheizung vor.

Mehr von Westdeutsche Zeitung