Wärmeplanung in Mönchengladbach So soll Gladbach bis 2045 Gebäude heizen

Mönchengladbach · Innerhalb von 20 Jahren muss auch in Mönchengladbach Wärme ohne CO2-Ausstoß produziert werden. Teile der Stadt könnten ein Wärmenetz erhalten, in anderen Bereichen müssen Bürger selbst handeln.

 In einigen Bereichen der Stadt könnten Fernwärmeleitungen verlegt werden, um die Gebäude mit Wärme zu versorgen.

In einigen Bereichen der Stadt könnten Fernwärmeleitungen verlegt werden, um die Gebäude mit Wärme zu versorgen.

Foto: dpa/Marijan Murat

Fernwärme wird womöglich bald einen großen Anteil an der Wärmeversorgung in Mönchengladbach haben. Das geht aus der kommunalen Wärmeplanung hervor, die ab Freitag, 14. Juni, einsehbar ist. Ein Wärmenetz wird aber nicht für alle Stadtteile die Lösung sein, große Bereiche müssen anders versorgt werden. Sehr viele Hausbesitzer werden auf dieser Grundlage bald viel Geld in eine neue Wärmeversorgung investieren müssen, die nicht mehr mit Gas, Öl oder Kohle befeuert wird. „Wir haben Verständnis dafür, was das für die Menschen bedeutet“, sagt Oberbürgermeister Felix Heinrichs (SPD). „Sie sind verunsichert und wissen nicht, ob sie die Aufgabe alleine bewältigen können. Wir können nicht für jeden eine Antwort geben, aber wir haben konzeptionelle Modelle, mit denen wir beraten und helfen können.“