Tiefgarage in Rheydt: Sanierung der Parkebenen beginnt

Tiefgarage in Rheydt: Sanierung der Parkebenen beginnt

Die Betonarbeiten sind abgeschlossen. Im März sollen die Pflasterarbeiten auf der Decke beginnen.

Mönchengladbach. Die im September begonnene Sanierung der Tiefgarage unter dem Rheydter Marktplatz schreitet voran und liegt nach Aussage der Stadtverwaltung im Zeitplan.

Im Dezember wurde die oberste Betondecke in einer Stärke von acht Zentimetern mit einem Hochdruck-Wasserstrahl abgefräst und erhielt eine neue Betonschicht, die nun mit einer Bitumen-Schweißbahn und anschließend mit einer Guss-Asphaltschicht versehen wird. Anschließend wird mit dem neuen Untergrund für die zukünftige Pflasterung begonnen.

Bauleiter Holger Janke vom Fachbereich Ingenieurbüro und Baubetrieb erklärt die laufenden Bauarbeiten: „Auch die Profile in den rund 160 Meter langen Dehnungsfugen müssen ersetzt und in die Abdichtung mit eingearbeitet werden“.

Noch im Januar wird auch das erste und ab Mai das zweite Geschoss der Tiefgarage saniert, so dass die Sanierung der kompletten Tiefgarage im Juli dieses Jahres abgeschlossen sein wird. Die Platzoberfläche soll allerdings schon im März fertig sein, denn dann will man mit den Pflasterarbeiten zur Neugestaltung der Fläche beginnen. Vorher müssen aber noch Bohrungen für das Markt- und Kirmesnetz vorgenommen werden.

Ebenfalls im März beginnen auch die Arbeiten für das 22 Meter lange und acht Meter breite Verbindungsbauwerk im zweiten Untergeschoss, das die öffentliche Tiefgarage unter dem Markt mit der Verwaltungstiefgarage unter dem Karstadt-Haus verbinden soll. Bereits im Februar erfolgt der Abriss des Eingangs G zum Technischen Rathaus (Karstadt). Dann soll auch das Stadtportal abgetragen und zwischengelagert werden.

Im Zuge der Bauarbeiten hatte es in der Politik Streit um die Kosten gegeben: Ursprünglich sollte das Komplett-Lifting der Großgarage zwei Millionen Euro Kosten. Mittlerweile sind es nach Angaben städtischer Fachleute sieben Millionen Euro — mehr als das Dreifache.

Auch der Tunnel, der in der zweiten Parkebene die Tiefgarage unter dem Marktplatz mit den Verwaltungsparkplätzen verbinden soll, war ein Streitpunkt: Der „Beamtentunnel“, der durch Schranken vom Rest des Parkhauses getrennt wird, wurde von CDU und Freien Wählern als zu teuer abgelehnt. Allerdings trägt das Land etwa eine Million Euro dieser Baumaßnahme, die Stadt nur etwa 300 000 Euro.

Im zweiten Bauabschnitt wird ab Juli die Tiefgarageneinfahrt an der Limitenstraße überbaut, um dem Kirchenpodest und dem Markt eine zusätzliche Fläche zur Verfügung zu stellen. Red