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Staugefahr in Mönchengladbach: Zwei Hauptverkehrsachsen werden voll gesperrt

Großbaustellen in Mönchengladbach : Staugefahr durch zwei Vollsperrungen

Die Theodor-Heuss-Straße erhält eine neue Asphaltschicht und die Hermann-Piecq-Anlage wird für die Sanierung der Brückenkonstruktion dicht gemacht.

(Red) Verkehrsteilnehmer müssen sich in den kommenden Tagen auf zwei Großbaustellen und erhebliche Behinderungen einstellen. Denn ab dem 6. April werden die Theodor-Heuss-Straße und die Hermann-Piecq-Anlage komplett gesperrt. Auf der Theodor-Heuss-Straße wird – von der Fliethstraße bis zur Hofstraße – eine lärmoptimierte Asphaltdeckschicht aufgetragen. Dafür ist die Straße in diesem Teilbereich seit dem 6. bis zum 12. April vollständig gesperrt. Der Schwerlastverkehr wird in dieser Zeit wegen der Höhenbeschränkung der Brückenanlage an der Rheydter Straße über die Erzbergerstraße umgeleitet. Um ausreichend Platz zu schaffen, werden teilweise Halteverbote auf der Erzbergerstraße eingerichtet. Fahrzeuge, die nicht von einer Höhenbeschränkung betroffen sind, können sowohl über die Erzbergerstraße als auch über die Rheydter Straße ausweichen. Die Linksabbiegestreifen an der Kreuzung Hofstraße werden auf zwei erweitert. Auch der Busverkehr wird umgeleitet. Nach dieser Vollsperrung werden die Fahrspuren auf der Theodor-Heuss-Straße wieder voll befahrbar sein. Daran anschließend werden im Kreuzungsbereich der Hofstraße die Gehwegbereiche barrierefrei ausgebaut. Dafür seien geringfügige Breitenbeschränkungen im Fahrbahnbereich vorgesehen, teilte die Stadt mit.

Auch Nachtarbeiten
sind notwendig

Im Zuge der Erneuerung der Brücke Viersener Straße muss die Hermann-Piecq-Anlage für 14 Tage vollständig gesperrt werden. Nötig werde dies, weil die alte tragende Betonkonstruktion der Brücke zurückgebaut und neue Stahltäger eingebaut werden müssen, heißt es in einer Mitteilung der Stadt.

Ein Teil der Arbeiten sei gezielt in die Ferienzeit gelegt worden, um die Verkehrsbeeinträchtigungen vor allen Dingen während des Berufsverkehrs so gering wie möglich zu halten. Um die Vollsperrung so kurz wie möglich zu halten, seien Nachtarbeiten unumgänglich. Die lärmintensiveren Arbeiten sollen allerdings bis zum 9. April abgeschlossen werden. Über den gesamten Zeitraum der Vollsperrung ist laut Stadt aufgrund von Anlieferungen und Abtransporten an und in der Nähe der Baustelle mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen. Die Anwohner wurden mit einem Schreiben über diesen Bauabschnitt informiert.

Im Rahmen von Bauwerksprüfungen waren Ende 2019 Schäden festgestellt worden, die die Tragfähigkeit der Brücke beeinträchtigen. Danach galt eine Gewichtsbeschränkung für Fahrzeuge mit mehr als 30 Tonnen zulässiges Gesamtgewicht. Die Sanierung der Brücke Viersener Straße mit den Vollsperrungen der Viersener Straße und der Hermann-Piecq-Anlage wurden Anfang 2020 vom Bauausschuss beschlossen. Bis zur Fertigstellung im Oktober 2021 bleibt die Brücke für alle gesperrt. Eine Umleitung ist ausgeschildert.

(RP)