1. NRW
  2. Mönchengladbach

SMS Meer: Mehr Platz für große Maschinen

SMS Meer: Mehr Platz für große Maschinen

Das Gladbacher Unternehmen SMS Meer möchte bis 2015 rund 60 Millionen in den Ausbau seiner Produktionsstätte investieren.

Mönchengladbach. „Meilenstein“ und „Rekordinvestition“, so schwelgte Joachim Schönbeck, Vorsitzender der Geschäftsführung des Mönchengladbacher Unternehmens SMS Meer, in Superlativen.

Und die Zahlen sind tatsächlich beachtlich: Alles in allem will der Maschinen- und Anlagenbauer bis zum Jahr 2015 am Ohlerkirchweg rund 60 Millionen in den Ausbau seiner Produktionsstätten und in die Anschaffung neuer Maschinen investieren.

„Damit stärkt unser Unternehmen den Standort Mönchengladbach“, betonte der SMS-Geschäftsführer beim symbolischen Spatenstich des Großbauvorhabens.

Die erster Bauphase für eine neue 180 Meter lange, 40 Meter breite und 21 Meter hohe Schwerlasthalle hat begonnen und wird voraussichtlich bis März 2012 dauern. Auf dem Gelände des Unternehmens SMS group entstehen damit 4000 Quadratmeter mehr Produktionsfläche.

Mit der neuen Halle werde „Platz geschaffen“ für den Austausch von alten durch insgesamt 16 modernere und größere Maschinen, erklärte Wolfgang Rodde, Leiter der Werkzeugmontage bei SMS Meer.

Mit einer Einsatzdauer von durchschnittlich 20 Jahren seien die bisherigen „an ihre Grenzen gekommen“. Die neue Halle macht durch ihre erweiterte Breite den Einsatz eines fast 40 Meter langen Schwerlastkrans mit einer Kapazität von 180 Tonnen möglich.

Durch die Modernisierung des Maschinenparks würden Stückkosten gesenkt und Durchlaufzeiten verkürzt, sagte Joachim Schönbeck. Arbeitsplätze sollen nicht wegfallen. „Wir können auch in Zukunft nicht auf Innovationen und gut ausgebildete Mitarbeiter verzichten“, so Schönbeck.

Umfangreiche Schulungsmaßnahmen und eine Modernisierung der Ausbildungswerkstatt sorgten dafür, dass die Mitarbeiter „ihre neuen Maschinen von Beginn an perfekt bedienen können“, erklärte der Geschäftsführer. In seiner Branche hat SMS Meer einen Marktanteil von 40 Prozent. jfg