Santander-Lauf: Die durch den Regen laufen

Santander-Lauf: Die durch den Regen laufen

Sport: Über 800 Läufer starteten beim ersten Santander-Lauf. Der große Andrang macht den Stadtlauf zum Erfolg.

Mönchengladbach. Mitlaufen wollten viele, nur das Wetter spielte nicht richtig mit. Erst tröpfelte es, und als der Startschuss zum 10-Kilometer-Lauf fiel, regnete es kräftig. Doch die Läufer ließen sich davon nicht beeindrucken. Der erste Lauf, den die Santander-Bank gemeinsam mit der Stadt und dem 1. FC Mönchengladbach organisiert hat, erwies sich als Erfolg.

Viele Sportler haben offensichtlich nur auf diese Veranstaltung gewartet: "Wir hatten 660 Voranmeldungen, jetzt liegen wir mit Sicherheit bei über 800", stellt PR-Chefin Anke Wolff zu Beginn des Laufs fest. Die Starter können zwischen Distanzen von zehn, fünf und drei Kilometern und den Disziplinen Laufen, Gehen und Nordic Walking wählen.

Deshalb ist die Veranstaltung auch besonders gut für Familien geeignet. Die 15-jährige Jessica Paulus beispielsweise läuft die fünf Kilometer, ihre Eltern gehen mit den siebenjährigen Zwillingen Kerstin und Thomas die Strecke mit. Auch eine Gruppe von Nordic-Walkern aus Viersen hat sich eingefunden. "Wir trainieren oft gemeinsam, weil wir Nachbarn sind", erklärt Hartmut Bannitza. "Jetzt sind wir zu viert gekommen, um die zehn Kilometer mitzumachen." Zur Teilnahme hat sie ein Nachbar motiviert, der bei der Bank arbeitet.

Ein Jahr lang wurde der Lauf vorbereitet. Die Strecken sollten die Vorgaben des Deutschen Leichtathletikverbandes erfüllen und gute Wendepunkte haben. Die schließlich gefundene Strecke führt von der Bank aus durch die Hermann-Piecq-Anlage, an der Kaiser-Friedrich-Halle vorbei durch den Bunten Garten bis auf die Höhe des Franziskushauses und wieder zurück.

"Es ist eine Spaß-Veranstaltung, aber auch etwas für ambitionierte Läufer", erklärt Anke Wolff. Im kommenden Jahr werde es wieder einen Stadtlauf geben, dann vielleicht mit einem Halbmarathon.

Mehr von Westdeutsche Zeitung