Radeln fürs Münster: Bananen halten die Teilnehmer fit

Am Sonntag findet die Benefizveranstaltung zum 13. Mal statt.

Düsseldorf. Radsportler müssen einen langen Atem haben. Zumindest, wenn sie einen Marathon fahren wollen. Dazu haben sie am nächsten Sonntag Gelegenheit, wenn zum 13. Mal die Drahtesel zugunsten des Münsters gesattelt werden.

Damit beweisen die Veranstalter, dass sie ebenfalls einen langen Atem haben. Denn in der Anfangszeit, als es darum ging, Geld für das marode Gotteshaus zu sammeln, gab es viele Aktionen.

"Die Radsportveranstaltung ist die, die über den längsten Zeitraum kontinuierlich über die Bühne geht", sagt Lothar Erbers, Vorstandschef der Volksbank Mönchengladbach, die als "Unterstützer" auftritt. "Wir haben mit dem Finanziellen nichts zu tun", sagt Johann Konder vom Bund Deutscher Radfahrer und Vize-Schulleiter der Bischöflichen Marienschule, die seit 2000 Start- und Zielpunkt der Radfahrer ist.

Er ist damit beschäftigt, alles zu organisieren. 60 Menschen, meist von den örtlichen Radsportvereinen, werden am Freitag und Samstag rund 300 Kilometer Strecke beschildern und Kontrollposten einrichten. Sie werden 2000 Bananen kaufen, 1500 Fitnessriegel und ebensoviele Waffeln sowie 1500 Liter Getränke bereitstellen, die den Teilnehmern unterwegs als Verpflegung gereicht werden.

Da die Startgelder die Kosten kaum decken, ist man auf Unterstützung angewiesen, damit jährlich 2000 bis 3000 Euro zugunsten des Münsters überwiesen werden können. Der Münsterbauverein bleibt weiterhin auf solche Zuwendungen angewiesen.

"Auch wenn die Restaurierung mit dem Einbau der Orgel abgeschlossen scheint", sagt Helmut Jansen vom Vorstand. "So ein Projekt braucht einen langen Atem." Bereits um halb sieben morgens werden die ersten Marathonfahrer an den Start gehen. Bis 19 Uhr erwarten Konder und seine Helfer den letzten der Radler zurück. Zwischen 800 und 1400 werden sich ins Zeug werfen.

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