Neueröffnung: Urlaubs-Flair und Schnitzel

Neueröffnung: Urlaubs-Flair und Schnitzel

Die Gastronomiekette Café del Sol eröffnet eine Filiale zwischen Wickrath und Rheydt.

Mönchengladbach. Eine freistehende Kolonialvilla, umgeben von vielen Parkplätzen und an einer vielbefahrenen Ausfallstraße gelegen - so sieht ein Café del Sol aus. 21 gibt es bereits in Deutschland, jetzt hat die Gastronomiekette zwischen Rheydt und Wickrath ihre 22. Niederlassung eröffnet.

Im Inneren ist es ebenfalls mediterran gestaltet, soll an Urlaub, Sonne und Meer erinnern. Auf der Karte allerdings finden sich auch so gängige mitteleuropäische Speisen wie Currywurst oder Schnitzel. "Menschen wollen Sicherheit", meint Delf Neumann, Gründer und Geschäftsführer der Kette. "Sie wollen nicht immerzu Neues ausprobieren."

Das Café del Sol setzt auf die Mobilität der Gäste. Alle Standorte sind so gewählt, dass man sie bequem mit dem Auto erreichen kann und stets ausreichend Parkplätze vorhanden sind. Abgeguckt hat man sich die Standortwahl bei den Amerikanern. "Das Freestander-Konzept, bei dem auf verkehrsgünstig gelegenen Grundstücken Gebäude für die Gastronomie errichtet werden, wird in Deutschland bisher nur von Fastfood-Ketten umgesetzt", erklärt Neumann. "Wir bieten Fullservice und schließen damit eine Marktlücke."

Das Café del Sol ist bewusst für alle konzipiert. "Zu uns kommen Geschäftsleute, Familien und viele ältere Leute, die die gute Erreichbarkeit schätzen", beschreibt der Geschäftsführer die Café-del-Sol-Gäste. "Wir sind keine Szene-Kneipe und wollen es auch gar nicht sein."

Drei Monate wurde am Reststrauch gebaut, 3,1 MillionenEuro wurden investiert. Probleme beim Bau gab es keine. "Wenn man das schon 21 Mal gemacht hat, läuft das wie von selbst", meint Neumann.

Von dem Standort ist der Gastronomieexperte überzeugt. "Er passt in unser Standortprofil", stellt er fest. "Rheydt ist aus unserer Sicht sehr empfehlenswert." 40 bis 50 Mitarbeiter hat der neue Restaurantbetrieb, zwei Drittel davon sind fest angestellt.

"Wir haben 365 Tage im Jahr geöffnet", erklärt der Geschäftsführer, "denn wenn ein Gast einmal vor verschlossenen Türen gestanden hat, kommt er so schnell nicht wieder."

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