Mönchengladbach: Tempo-30-Zone wird ausgeweitet

Beschluss im Verkehrsausschuss : Tempo 30 auf der Heppendorfstraße kommt

Zudem wird die Barrierefreiheit in dem Bereich in Geneicken verbessert.

Die Tempo-30-Bereiche in Mönchengladbach und speziell im Südosten der Stadt werden ausgeweitet. „Mit dem Mobilitätsplan haben wir jetzt die Möglichkeit, die Tempo-30-Zonen besser zu vernetzen. Es werden noch viele folgen“, sagte Thomas Fegers (SPD) im Verkehrsausschuss.

Konkret ging es um die Ausweitung der Verkehrsberuhigung auf die Heppendorfstraße. Die Trasse führt vom Kreisverkehr auf der Ritterstraße zur Schlossstraße. Die Bürgerinitiative Geneicken hatte im Januar 2018 in der Bezirksvertretung Süd und dem Beschwerdeausschuss entsprechende Anträge gestellt. Die Stadtverwaltung folgte dem und legte dem Fachausschuss nun entsprechende Planungen vor. Das Gremium stimmte zu.

Nicht nur Schilder sollen darauf hinweisen, dass auf der Heppendorf- und der Askanierstraße Tempo 30 gilt. Durch neue Markierung von Parkplätzen soll die Fahrbahn verengt werden. Außerdem wird an der Kreuzung Salier-/Askanien-/Heppendorfstraße sowie an der Einmündung Franken-/Heppendorfstraße die Vorfahrtregelung in Rechts-vor-Links geändert, „um nicht den Einruck einer übergeordneten Straße entstehen zu lassen“, wie es in der Beschlussvorlage heißt. Bisher hat der Verkehr auf der Heppendorfstraße Vorfahrt.

Auch die Barrierefreiheit wird in diesem Bereich verbessert: Bei allen Kreuzungen, Einmündungen und Querungshilfen sollen die Bordsteine abgesenkt und taktile Elemente eingebaut werden. Die vier Teilhaltestellen der Buslinie 016 werden entsprechend ausgebaut. Laut Verkehrsplaner Jörg Clages werden die Busse weiterhin auf der Fahrbahn halten, der Bordstein wird jedoch für einen barrierefreien Einstieg erhöht.

Georg Weber (Grüne) wies darauf hin, dass viele Lkw von ihrer Navigation über die Heppendorfstraße geleitet werden. Es gebe zwar ein Förderprojekt, um die Lkw-Navigation anzupassen, sagte Clages. Allerdings werde das nicht genutzt. Lkw-Fahrer setzten auf individuelle Systeme. „Wir versuchen gegenzusteuern, das gelingt uns leider bisher nicht.“

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