Verkehr in Mönchengladbach Pläne für die Viersener Straße sollen überarbeitet werden

Mönchengladbach · Auf Höhe Großheide sollen Radfahrer und Fußgänger sich nicht mehr einen Weg teilen müssen – zudem sind Querungshilfen geplant. Doch das Konzept der Stadtverwaltung wurde unter anderem wegen der Summe der anfallenden Kosten von den Bezirkspolitikern kritisiert. Nun entschied der Mobilitätsausschuss, wie es weitergeht.

 An der Viersener Straße bleibt für Fußgänger und Radfahrer teilweise nur wenig Platz. Die Stadtplaner wollen das ändern.

An der Viersener Straße bleibt für Fußgänger und Radfahrer teilweise nur wenig Platz. Die Stadtplaner wollen das ändern.

Foto: Denisa Richters

(cwe) Auf Teilen der Viersener Straße sollen Radfahrer und Fußgänger mehr Platz bekommen. Die Stadt legte Ende Januar einen Plan vor, nachdem der Streckenabschnitt zwischen der Hausnummer 386 und dem Hainbuchen-/ Heideweg umgestaltet wird. Zurzeit müssen sich Radfahrer und Fußgänger dort einen 1,50 Meter schmalen Gehweg teilen. Um im Bereich für mehr Sicherheit zu sorgen, wollen die Stadtplaner zwei Verkehrsinseln bauen lassen, an denen der Radverkehr die Fahrbahn kreuzen kann. Die Straße soll zudem saniert werden und auf beiden Seiten ein getrennter Geh- und Radweg entstehen. Geplant ist auch, die Haltestelle „Großheide“ barrierefrei umzubauen. Insgesamt sollen die Maßnahmen mit rund 720 000 Euro zu Buche schlagen.