Verkehr in Mönchengladbach Neue „Protected Bike Lanes“ in der Stadt geplant

Mönchengladbach · Mehr Platz und Sicherheit für Radfahrer und Fußgänger – das ist das Konzept des Mönchengladbacher Masterplans Nahmobilität. Die Stadt hat im Ausschuss für Umwelt und Mobilität nun eine Übersicht vorgelegt, welche Verkehrsprojekte umgesetzt wurden und welche kommen sollen.

Unter anderem auf der Rheydter Straße soll zwischen Kronprinzenstraße und Fliethstraße auf der rechten Fahrspur eine „Protected Bike Lane“ eingerichtet werden. Bislang gibt es dort nur einen schmalen Radstreifen.

Unter anderem auf der Rheydter Straße soll zwischen Kronprinzenstraße und Fliethstraße auf der rechten Fahrspur eine „Protected Bike Lane“ eingerichtet werden. Bislang gibt es dort nur einen schmalen Radstreifen.

Foto: Christoph Wegener

Der Masterplan Nahmobilität ist ambitioniert: Der Rad- und Fußverkehr in Mönchengladbach soll „qualitativ hochwertig“ weiterentwickelt werden – so steht es in dem 345 Seiten langen Konzept, dem der Stadtrat im Dezember 2017 zustimmte. Das Ziel ist also klar, doch der Weg dahin kein leichter. Denn Mönchengladbach ist eine weitläufige Stadt, das Auto hatte lange bei der Straßengestaltung Vorrang und die Haushaltsmittel sind sehr begrenzt. Zudem werden Diskussionen über Änderungen der Verkehrsführung und Parkplätze oft verbissen geführt. Wie weit ist also der Masterplan Nahmobilität gekommen?