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Mönchengladbach: Mags kämpft weiter mit Folgen des Sturms

Mehrere Straßen und Friedhof Giesenkirchen gesperrt : Mags bringt die Stadt wieder in Ordnung 

Noch immer sind Straßen, Sportanlagen und ein Friedhof gesperrt. Die Aufräumarbeiten laufen weiter.

(capf) Der Sturm hat die Stadt am Donnerstagabend kurz, aber heftig getroffen. „Besonders die östlichen Teile bis zum Rhein-Kreis Neuss weisen enorme Sturmschäden auf“, berichtet Yvonne Tillmanns, Sprecherin der Mags. Die Mitarbeiter des für Grünflächen zuständigen Unternehmens sind seit Freitagmorgen im Dauereinsatz und haben weiterhin alle Hände voll zu tun mit dem Folgen des Sturms. „Bislang sind wir pausenlos mit den Aufräumarbeiten beschäftigt und noch immer werden neue Schäden entdeckt. Deshalb können wir noch keine Bilanz ziehen“, erklärt Mags-Förster Werner Stops: „Fest steht jedoch, dass der Sturm zu erheblichen Schäden im Baumbestand geführt hat.“

Die Mags arbeitet die vielen Gefahrenstellen im Stadtgebiet ab. Vorrang haben Straßenraum und öffentliche Grünflächen. Ein Beispiel dafür ist der Friedhof in Giesenkirchen. Dort sind den Angaben der Mags zufolge so viele Astbrüche zu verzeichnen, dass die Aufräumarbeiten bis voraussichtlich Ende der Woche andauern werden. „Bis dahin muss der Friedhof für Besucher gesperrt bleiben. Beerdigungen werden unter Einhaltung einer bestimmten Route mit Aufsicht durchgeführt“, teilt die Mags mit.

Weiterhin gesperrt ist die Schlossstraße in Rheydt. Dort liegen reihenweise Bäume und Äste auf der Fahrbahn. Förster Stops sagt, dass es dort keinen Baum gebe, der keinen Astbruch erlitten habe. Zum Wochenende könnte die Schlossstraße wieder geöffnet werden, so der Plan.

Ebenfalls schwer getroffen vom Sturm sind die Bäume an der Lindenallee – kaum einer blieb unversehrt. Gesperrt sind die Bezirkssportanlagen Geneicken, Giesenkirchen (Puffkohlen), Mülfort und das Schulsportzentrum Asternweg.

Der öffentliche
Straßenraum hat Priorität

„Noch immer erreichen uns neue Meldungen von Gefahrenbäumen“, sagt Werner Stops. Da dem öffentlichen Raum eine Priorität eingeräumt wurde, ist noch unklar, wie stark es die Waldgebiete getroffen hat. Klar sei aber, dass in den Waldgebieten Schloss Rheydt, Volksgarten und Bungt massive Schäden entstanden sind, sagt Tillmanns. „Hier werden wir bestimmt noch zwei Wochen brauchen und bitten daher dringend diese Waldgebiete zu meiden“, betont Stops.

Der Sturm ist am Donnerstag etwa eine halbe Stunde durch Mönchengladbach gezogen. Und obwohl es in der jüngeren Vergangenheit Stürme gegeben hat, die länger angedauert haben und, hatten diese ein geringeres Ausmaß der Zerstörung zur Folge. Am Donnerstagabend waren Straßen überschwemmt, Keller vollgelaufen und an vielen Ecken versperrten abgebrochene Äste die Gehwege oder Fahrbahnen. Am Freitagmorgen wurden zunächst die Ritterstraße und die Korschenbroicher Straße geräumt. Das allein dauerte mehrere Stunden.

(capf)