Jugendliche in Mönchengladbach angeklagt So fällt das Urteil im Prozess um die Wickrather Messerattacke aus

Update | Mönchengladbach · Im Prozess um die Messerattacke in Wickrath sind zwei Jugendliche schuldig gesprochen worden. Die Kammer sah es als erwiesen an, dass sie zwei damals 17-Jährige mit Pfefferspray und einem Messer angegriffen haben.

Der Prozess im Schwurgerichtssaal war nicht öffentlich. Deshalb durften ihn die Eltern der Geschädigten nicht verfolgen. Auch einer der beiden verletzten 17-Jährigen war nicht zugelassen, da seine Nebenklage abgelehnt wurde.

Der Prozess im Schwurgerichtssaal war nicht öffentlich. Deshalb durften ihn die Eltern der Geschädigten nicht verfolgen. Auch einer der beiden verletzten 17-Jährigen war nicht zugelassen, da seine Nebenklage abgelehnt wurde.

Foto: Carsten Pfarr

Die Sekunden scheinen zu schleichen. Während im Schwurgerichtssaal des Landgerichts Mönchengladbach das Urteil im Prozess zur Messerattacke in Wickrath gesprochen wird, wartet jeweils ein Elternteil der beiden Geschädigten auf dem Flur. Die Anspannung ist ihnen deutlich anzumerken. Erst als sich die große Tür öffnet und einer der Angeklagten, später die weiteren Prozessteilnehmer – darunter ein heute 18-Jähriger, der im Juni 2023 lebensgefährlich verletzt wurde – den Saal verlassen, fällt die Anspannung ab. Mit dem vierten Verhandlungstag ist der nicht öffentliche Prozess nun zu Ende gegangen. Dabei ging es um einen gewalttätigen Angriff, bei dem zwei damals 17-Jährige von einer Gruppe um zwei Angeklagte mit Pfefferspray und einem Messer angegriffen wurden.