Prozess „Ich schlug das Baby auf eine Kante“ – der Fall Rabea in Mönchengladbach

Mönchengladbach · Am 28. März wurde in einem öffentlichen Mülleimer in Mönchengladbach eine Tüte mit einem getöteten Mädchen gefunden. Die Mutter steht wegen Mordes vor Gericht. Das sind die Erkenntnisse aus dem Gerichtssaal.

Das Grab von Baby Rabea auf dem Hauptfriedhof in Mönchengladbach. Anfang April fand eine bewegende Trauerfeier für das Mädchen statt.

Das Grab von Baby Rabea auf dem Hauptfriedhof in Mönchengladbach. Anfang April fand eine bewegende Trauerfeier für das Mädchen statt.

Foto: Andreas Gruhn

Blonde mittellange Haare, Brille, eine weiße Bluse, dunkelgraue Jacke, schwarze Hose – so erscheint die 24-jährige Angeklagte am Donnerstagmorgen im Gerichtssaal im Mönchengladbacher Landgericht. Viele der anwesenden Besucher und Medienvertreter hatten sich vorher gefragt: „Wie sieht die Frau aus, die ihr gerade geborenes Baby mit eigenen Händen getötet und dann in einer Tüte in einem Mülleimer in der Nähe des Volksgartens entsorgt haben soll?“