Kliniken in Mönchengladbach Die Gewinner und Verlierer der Krankenhausreform

Mönchengladbach · Der Verlust der Brustkrebs-Abteilung und weiterer Einheiten in der Planung trifft das Elisabeth-Krankenhaus. An anderer Stelle gewinnt es hinzu. Was die Reform für das Bethesda, die Kliniken Maria Hilf, das Krankenhaus Neuwerk und für Patienten bedeutet.

Brustkrebsbehandlungen sollen in Mönchengladbach nach dem Willen des Landes künftig nur noch am Bethesda-Krankenhaus möglich sein.

Brustkrebsbehandlungen sollen in Mönchengladbach nach dem Willen des Landes künftig nur noch am Bethesda-Krankenhaus möglich sein.

Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentra/Klaus-Dietmar Gabbert

Ein Satz in der Mitteilung des NRW-Gesundheitsministeriums zur Krankenhausreform traf das städtische Elisabeth-Krankenhaus tief: „Die Städtischen Kliniken Mönchengladbach – Elisabeth-Krankenhaus Rheydt erfüllen die Mindestkriterien nicht.“ Mit dieser Begründung erkannte das Land dem „Eli“ die Behandlungen von Brustkrebspatientinnen in der Senologie ab. Zudem entfallen in Rheydt die Endoprothetik Hüfte und Knie sowie Wirbelsäuleneingriffe.