Neuigkeiten im Theater Mönchengladbach Theaterbistro eröffnet Außengastronomie

Mönchengladbach · Im vergangenen August konnten endlich die Renovierungsarbeiten in der alten Theaterbar beginnen. Am 1. Dezember 2023 wurde der neue Thekenbereich eröffnet. Nun gibt es eine weitere Neuerung.

 Murat Makta, verantwortlich für das neue Theaterbistro „Maestro“, und Zeyneb Zeaiter bewirten die Gäste jetzt auch draußen.

Murat Makta, verantwortlich für das neue Theaterbistro „Maestro“, und Zeyneb Zeaiter bewirten die Gäste jetzt auch draußen.

Foto: Jörg Knappe

Seit dem 1. Dezember 2023 ist das Theaterbistro, die Gastronomie im Theater Mönchengladbach, offiziell nach einem umfangreichen Umbau wieder geöffnet. Schon damals hatte Pächter Detlef Krengel angekündigt, ab dem Frühjahr 2024 neben der Bewirtung der Theatergäste vor, während und nach der Vorstellung eine Tagesgastronomie mit Außenbereich anzubieten.

Das Frühjahr war kalendarisch zwar schon ins Land geschritten, doch seit Anfang Mai können nun die Besucher auch auf der Außenterrasse – je nach Wetter – ihren Kaffee genießen. „Zunächst stellen wir 25 Sitzplätze in den Arkaden auf“, sagt Murat Makta, der Leiter des Projekts Theaterbistro, das nun offiziell den Namen „Maestro“ trägt. Betreiber Krengel möchte die Resonanz testen und bei Bedarf auch mehr Außenplätze bereitstellen.

Zeyneb Zeaiter ist im Theaterbistro für den Service verantwortlich.

Zeyneb Zeaiter ist im Theaterbistro für den Service verantwortlich.

Foto: Angela Pontzen

Geöffnet ist das Bistro täglich von 10 bis 15.30 Uhr. Erst einmal. Anfangs gab es ein paar organisiatorische Hürden, Stühle und Tische waren nicht immer unter den Arkaden aufgestellt, auch wenn das Wetter es zuließ. „Das hat sich nun eingespielt“, sagt Makta.

Ein wenig Gemütlichkeit erhält der Innenraum durch die Leseecke mit Sesseln und Tisch im Chippendale-Stil.

Ein wenig Gemütlichkeit erhält der Innenraum durch die Leseecke mit Sesseln und Tisch im Chippendale-Stil.

Foto: Angela Pontzen

Die Werbung in Form von Fahnenaufstellern und einer Tafel mit den aktuellen Angeboten weisen nun auch von außen sichtbar auf das Bistro hin. „Und auch wenn die Tür zu ist, ist geöffnet“, sagt Makta. Weil es im Innenraum laut Makta zu Durchzug komme, der Gäste dort störe, bleibe das auch so.

Und um das Bistro bis 17 Uhr zu öffnen, müsse noch ein Zwei-Schichten-System entwickelt und zusätzlich vier Kräfte eingestellt werden: „Daran arbeiten wir.“ Tagesbesucher können nicht nur Kaffee trinken. Im Repertoire sind verschiedene Frühstücksvarianten von klein bis „französisch“, Pinsa und Pizza, belegte Brötchen und Snacks.

Falls es für den Snack an der frischen Luft zu ungemütlich ist, kann der Gast im Innenbereich des Bistros Platz nehmen. Hier stehen 80 Plätze zur Verfügung. In diesem Areal sind aber aus Kostengründen tatsächlich nur die Kücheninsel und der Thekenbereich renoviert worden. 350.000 Euro hatte das Theater dafür in die Hand genommen. Das reichte aber nicht, um die mobilen Möbel, Tische und Stühle, zu erneuern. Deswegen sei das Inventar aus dem Altbestand und noch nicht so modern wie der Thekenbereich. „Um auch den Innenraum attraktiver zu gestalten, sind noch einige Hürden zu nehmen“, sagt Makta. Für eine Neuanschaffung der Bestuhlung mit neuen Tischen müsse eine brandschutztechnische Prüfung erfolgen. Die Innenausstattung an die Modernität der Theke anzupassen, sei auf jeden Fall geplant.

Der Thekenbereich ist mit modernen Maschinen ausgestattet. Neu angeschafft wurden eine Gläserspülmaschine, Kühltheken, Mikrowellen, ein Elektro-Kombi-Dämpfer, ein Wärmeschrank, ein Konvektionsofen und eine Eistheke. Zusätzlich gibt es noch eine Kuchentheke. Der fünfte Kulturmarkt war die Feuertaufe der Außengastronomie: Hier gab es Angebote mit Hot-Dogs, Brezeln und Muffins. Auch die neu gestalteten Speisekarten kamen zum Einsatz.

Mit der Eröffnung der Tagesgastronomie können gleich zwei weitere Ziele, die Geschäftsführer Frank Baumann im November benannt hatte, erfüllt werden: die Tagesöffnung selbst und die damit verbundene und geplante Belebung des Stadtviertels.

Das dritte Ziel – die Nachfrage der Besucher nach einer „Kleinigkeit zu essen“ zu erfüllen – war mit der Öffnung des Bistros schon erfüllt.

Die Renovierung des Bistros hatte sich im Sommer 2023 verzögert und eine Fertigstellung erst im November desselben Jahres möglich gemacht, Materialknappheit war der Grund. Nun geht die Gastronomie schrittweise in die Tagesöffnung. Personal wird hier noch gesucht.