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Mönchengladbach: Abenteuerliche Flucht und Versteck im Maisfeld

Gefährliche Fahrmanöver in Mönchengladbach : Fahrer versteckt sich im Maisfeld

Etliche Verkehrsverstöße, mehrere Straftaten und eine gebrochene Hinterachse – diese Verfolgungsjagd durch Mönchengladbach und über die Autobahn hatte weitreichende Folgen.

(Red) Ein 31-jähriger Mann ist mit einem Auto am Sonntag zwei Mal vor der Polizei geflüchtet, bevor Beamte ihn an einem Maisfeld vorläufig festnehmen konnten. Wie die Polizei mitteilte, war einer Streife am Nachmittag gegen 16.40 Uhr ein Auto an einer roten Ampel an der Kreuzung Bismarckstraße/Kaiserstraße aufgefallen. Als der Fahrer den Polizeiwagen sah, wirkte er sichtlich nervös. Daraufhin entschlossen sich die Beamten, ihn zu kontrollieren. Doch der Fahrer gab Gas und verstieß gegen etliche Verkehrsregeln. Unter anderem ignorierte er eine rote Ampel.

Die zwischenzeitlichen Ermittlungen ergaben, dass die Kennzeichen an dem Wagen am Tag zuvor in Duisburg gestohlen worden waren. Gegen 21.30 Uhr entdeckte eine andere Polizeistreife das gesuchte Auto an der A 52 in Richtung Düsseldorf. Im Autobahnkreuz Mönchengladbach fuhr der Fahrer auf die A 44 in Richtung Krefeld. Im Bereich Münchheide verließ der Verdächtige die Autobahn. Dabei fiel der Fahrer wieder durch grob verkehrswidrige und rücksichtslose Fahrweise auf.

Die Polizei nahm mit Blaulicht und Martinshorn die Verfolgung auf. Kurz darauf kam es zu einem Verkehrsunfall zwischen dem verfolgenden Polizeiwagen und dem Fluchtauto. Dabei drehte sich das Auto des Verdächtigen, und der Wagen fuhr mit gebrochener hinterer Achse in Fahrtrichtung Gewerbegebiet Münchheide II davon.

Schon kurz darauf fand eine Polizeistreife das beschädigte Auto verlassen an der Hanns-Martin-Schleyer-Straße. Die Beamten sperrten den Bereich ab und durchsuchten das Gebiet. Zur Unterstützung wurde außerdem ein Polizeihubschrauber angefordert. Noch vor dem Eintreffen des Hubschraubers konnte die Polizei den mutmaßlichen Fahrer am Rande des Maisfeldes stellen und vorläufig festnehmen. Bei ihm handelt es sich um einen 31-jährigen Mann, der schon polizeilich in Erscheinung getreten ist. Er besitzt keine gültige Fahrerlaubnis. Gegen den 31-Jährigen wird ermittelt. Unter anderem wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Kennzeichenmissbrauchs.

(RP)