Lösung für Kita Mummpitz in Sicht

Lösung für Kita Mummpitz in Sicht

Wenn alles normal verlaufen wäre, dann hätte Mummpitz seinen Platz am Hardterbroicher Markt gefunden. Dort, auf einem jetzigen Brachgelände an der Grevenbroicher Straße, sollte die Kita eine dauerhafte Bleibe finden.

Doch das Bauprojekt des Unternehmens Jessen verzögert sich weiter. Und die Kita Mummpitz hat im August 2017 vorübergehend an der August-Monforts-Straße neben dem neuen Altenheim einen Standort gefunden. Es lief alles nach Plan — bis die Elterninitiative die Kündigung bekam: Zum 31. August muss sie das Gelände verlassen und die Container woanders aufstellen. „Wir waren wie vor den Kopf geschlagen“, sagt Dorothea Hüttersen, Geschäftsführerin des Mumm-Familienservice. Das Gelände, auf dem sie die Container für Mummpitz gestellt hat, gehört ebenfalls der Firma Jessen. Und die braucht es dringend, weil sie es an einen Investor verkauft hat, der ab Frühherbst ein Bauprojekt plant.

Jetzt zeigt sich ein Silberstreif. Es sieht alles danach aus, als könnte die Kita auf das Monforts-Quartier ziehen. Nicht nur vorläufig, sondern sogar endgültig. Jetzt wird unter anderem geprüft, wie die fertigen und vom Landesjugendamt genehmigten Pläne für den Standort Hardterbroicher Markt auf die mögliche Alternative Monforts-Gelände übertragen werden können. Einigen sich die Verhandlungspartner, werden die Kita-Container vermutlich im August zum Monforts-Gelände verlagert. Gibt es am Ende sogar eine endgültige Lösung mit einem dauerhaften Standort, wird die Elterninitiative ihre Pläne für den Hardterbroicher Markt ad acta legen. Das bedeutet nicht, dass es an diesem Ort keinen Kindergarten gibt. Wie es heißt, bleibt das Teil der Verhandlungen mit einem Investor. web

Mehr von Westdeutsche Zeitung