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Hockey: Gladbach ist fit für die Weltmeisterschaft

Hockey: Gladbach ist fit für die Weltmeisterschaft

Der Junior World Cup der Hockey-Damen beginnt am Samstag.

Mönchengladbach. An Hockey-Großereignisse hat man sich in Mönchengladbach bereits gewöhnt. „Nun freuen wir uns, auch unseren jungen Damen den Traum von einer Weltmeisterschaft im eigenen Land erfüllen zu können“, sagt Stephan Abel, der Präsident des Deutschen Hockey-Bundes (DHB).

Dass der DHB überhaupt kurzfristig als Ersatz für den kanadischen Verband als Ausrichter für die am Samstag beginnenden Titelkämpfe eingesprungen ist, ist auch der Stadt zu verdanken. „Ohne die Hilfe Mönchengladbachs wäre das nicht möglich gewesen“, sagt Abel.

Für den reibungslosen Ablauf der insgesamt 48 Turnierspiele an sieben Spieltagen sorgen auch rund 150 Freiwillige, von denen viele aus Mönchengladbach kommen und schon bei der WM 2006 im Einsatz waren. „Wir finden hier ein familiäres wie professionelles Umfeld vor“, lobt DHB-Sportdirektor Heino Knuf.

An einigen Stellen stößt die Stadt mit einer Veranstaltung dieser Größenordnung jedoch auch an ihre Grenzen. Die örtliche Hotellerie ist derart ausgelastet, dass einzelne Nationen ihre Zelte in Neuss und in den Niederlanden aufgeschlagen haben.

Die deutsche Auswahl bevorzugt den Elisenhof, in dem das Europameisterteam von 2011 untergebracht war. „Hier haben wir unsere Ruhe“, sagt Spielführerin Rebecca Grote. Im Stadion wird es damit ab Samstag vorbei sein. Schon jetzt sind 4 000 Karten abgesetzt. Bis zu 12 000 Zuschauer werden insgesamt erwartet. Auf sie wartet nicht nur Weltklasse-Sport sondern auch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm.

Auch die Spielerinnen sollen abseits des Platzes einen Eindruck von der Umgebung bekommen. Am Freitag findet im Rahmen der Players Night im Haus der Erholung eine offizielle Begrüßung statt. Der Besuch des Ritterfests am 2. August dürfte vor allem für die internationalen Gäste Spannung versprechen. „Ich denke, vor allem die Teams aus Afrika und Asien haben so etwas noch nie gesehen“, so Torsten Barte vom DHB.