Gladbach ist salonfähig

Gladbach ist salonfähig

Drei Unternehmerinnen wollen das Konzept des Salons, in dem gelesen, musiziert und diskutiert wurde, neu beleben.

Mönchengladbach. Ist Gladbach salonfähig? Drei Mönchengladbacherinnen wollen die Idee des Salons neu beleben. Im klassischen legendären Salon der Romantik wurde vorgelesen, musiziert, diskutiert und philosophiert. Diese Idee des Salons als Ort der Begegnung wollen die drei Unternehmerinnen Helga Vesper, Christine Wilms und Beate Brungs wieder beleben, wenn auch unter anderen Vorzeichen.

In ihren Salons soll es um Themen aus Beruf und Wirtschaft gehen. Und sie sollen in einem andersartigen Salon stattfinden. Den Anfang macht ein Friseursalon. „Es soll ein Ort für Gespräche und ein Markt für Ideen und Inspirationen werden“, erklärt Helga Vesper, die mit ihren Mitstreiterinnen die in der Region wohl einmalige Idee des „Salons im Salon“ umsetzen will.

Los geht es Mittwoch mit dem Thema „Rund um den Kopf“. Dabei wird der Inhaber des Friseursalons seine Unternehmensphilosophie erläutern und unter anderem erklären, warum er eine Krankenschwester beschäftigt.

Außerdem geht es um Gedanken, die durch den Kopf gehen und um Kopfputz, sprich Hüte, die eine Studentin der Hochschule Niederrhein kreiert hat. Schließlich wird Martha Matilda Harper vorgestellt, eine Amerikanerin, die im Bereich der Friseursalons Revolutionäres geleistet hat: Sie hat nämlich das Waschbecken erfunden, mit dem die Haare von hinten gewaschen werden können.

Die Organisatorinnen, die bereits Erfahrungen mit Veranstaltungen wie dem Business-Lunch für Frauen sammelten, legen Wert auf die Feststellung, dass auch Männer willkommen seien.

Um besser planen zu können, wünschen sie sich jedoch, dass die Gäste sich anmelden. Die Teilnahmegebühr inklusive Imbiss beträgt 20 Euro. Die Salon-Frauen sind gespannt auf die Resonanz. „Wir rechnen ungefähr mit 20 Gästen, aber wir können auch hundert unterbringen“, sagt Helga Vesper. „Und wir ziehen das in jedem Fall durch, auch wenn es weniger Teilnehmer sein sollten.“

Auch die nächsten Veranstaltungen sind fest geplant: In unterschiedlichsten Räumlichkeiten, aber eben immer in realen Salons wie im Massagesalon, im Hundesalon oder im Eissalon, wird an jedem letzten Mittwoch des Monats der Ideen-Salon der drei Unternehmerinnen stattfinden.

So soll ein Ort für Begegnungen, Gespräche und Inspirationen zu bestimmten Themen entstehen. Neben kulturellen Themen werden Themen aus Beruf und Wirtschaft behandelt.