Gewitter: Keller vollgelaufen, Straßen nicht mehr passierbar

Gewitter: Keller vollgelaufen, Straßen nicht mehr passierbar

Mönchengladbach besonders stark vom Regen betroffen.

Mönchengladbach. Gegen 21.30 Uhr zog am Donnerstagabend ein heftiges Gewitter über Mönchengladbach hinweg. Bis zum späten Abend musste die Feuerwehr zu 25 Einsätzen ausrücken. Viele Keller waren vollgelaufen, einige Straßen waren nicht mehr passierbar. So stand das Wasser in manchen Unterführungen bis zu einem halben Meter hoch, wie die Feuerwehr am Freitag mitteilte. Betroffen waren vor allem die Bachstraße und die Königstraße in Rheydt sowie der Bleckhütter Weg in Neuwerk. An der Dohler Straße/ Ecke Stiegerfeldstraße stand das Wasser rund 60 Zentimeter hoch. Im Krankenhaus Neuwerk lief ein Aufzugschacht voll. Auch auf der Neusser Straße und Ueddinger Straße / Schonskanterweg kamen die Autos wegen des Wassers nicht mehr vorwärts. Am Freitagmorgen waren alle Einsätze beendet. Insgesamt waren 75 Feuerwehrleute im Einsatz. Verletzt wurde niemand.

Wie ein Sprecher der Feuerwehr erklärte, gehörte Mönchengladbach an Rhein und Ruhr zu den am schwersten betroffenen Gebieten. Heftiger Regen kam auch im östlichen Ruhrgebiet herunter, wo unter anderem Fahrstreifen auf Autobahnen gesperrt wurden. Zuletzt hatte es Anfang August in Mönchengladbach ein so schweres Gewitter mit Überschwemmungen gegeben. Auch für das Wochenende erwarten Meteorologen weitere Unwetter. Der Deutsche Wetterdienst prognostiziert Niederschläge mit jeweils bis zu 35 Litern pro Quadratmeter bei Temperaturen über 20 Grad.

Mehr von Westdeutsche Zeitung