„Gartenwelt“ lockt Besucher zum Schloss

„Gartenwelt“ lockt Besucher zum Schloss

Die Veranstalter sind zufrieden: Schon jetzt gibt es Händleranfragen für das kommende Jahr.

Bereits kurz nach Öffnung der „Gartenwelt“ ist das Gelände gut gefüllt, zahlreiche Besucher flanieren durch die Parkanlage. „Die Veranstaltung ist sehr beliebt, auch überregional“, freut sich Veranstalterin Lydia Müller. Dies gelte gleichermaßen für Besucher wie für Aussteller, bereits jetzt gibt es Anfragen für 2019. „Es kommen zwar immer wieder neue Aussteller, aber es gibt auch viele, die von Anfang an dabei sind.“ Einer davon ist Thilo Hildebrandt, Geschäftsführer des Rosenparks Dräger. Er ist seit zehn Jahren Aussteller der Gartenwelt, weil ihm „das Veranstaltungs-Management und der gute Mix der Kollegen gefällt — hier ist einfach eine gute Qualität an Ausstellern vertreten“. Die Strahlkraft der Gartenwelt merke er auch im Nachgang noch: „Auch wenn wir unsere Rosen 200 Kilometer entfernt produzieren, es kommen viele Käufer von hier auch nochmals zu uns, kaufen weitere Exemplare.“ An diesem Wochenende stellt er 100 verschiedene Rosensorten vor, von der Zwerg-Rose bis zum Rosenhochstamm, vom Klassiker wie der gelben Edelrose „Gloria Dei“ bis zur Heidi-Klum-Rose, einer Züchtung mit violetten Blüten.

Für kulinarische Genüsse sorgt Uwe Niederstrasser von der Essensdorfer Genussschmelzerei. Elisabeth Heyen aus Moers war zufrieden: „Ich bin zum ersten Mal hier und absolut begeistert, es gibt ein geschmackvolles Sortiment, einfach Sorten, die man auf einem Wochenmarkt nie findet.“ Ihre Freundin Gabriele Groß aus Duisburg genießt zudem die sehr schöne Umgebung. „Aber natürlich habe ich auch schon was gekauft: leckeren Käse und Mandelgebäck.“

Neben einem großen Angebot an Pflanzen, Terrassenmöbeln, Schmiedekunst, Mode und Accessoires gibt es viele kreative Ideen für den heimischen Garten: Bei „Natur Pur“ etwa Skulpturen aus Glasfaser-Beton. „Ich mache zunächst die Styropor-Figur, diese wird geraspelt, bis die endgültige Form steht“, erklärt Brigitte Polfers. „Dann wird sie mit einer Glasfasermatte eingehüllt und trocknet langsam.“ Jedes Kunstwerk sei ein Unikat und für innen wie außen geeignet. Alle Teile seien zudem frostfest und wetterbeständig.

Dekoratives für draußen und drinnen finden Interessierte auch bei Tischlermeister Thomas Esser. Er bietet an seinem Stand diverse Holzarbeiten an. Das Besondere: „Ich verwende ausschließlich historisches Holz, beispielsweise Treibhölzer aus dem Rhein, alte Eichenplanken und -balken oder Holz von Kirchenbänken.“ Seine Arbeiten sind nach eigenen Aussagen „Kölnlastig“, den Dom findet man dann auch in vielen Skulpturen und in unterschiedlichen Größen wieder.

Auch Heike Weißer aus Brühl, bereits zum dritten Mal auf der Gartenwelt, ist begeistert von den kleinen Skulpturen und kauft spontan eine: „Das ist ein tolles Geschenk für eine Freundin aus Hamburg. Mir gefällt der Nachhaltigkeits-Gedanke, außerdem sieht der Dom klasse aus.“ Neben Geschenken möchte sie heute Mini-Gurken-Pflanzen kaufen: „Die finde ich nur hier.“