Erinnerungen ans Eli-Krankenhaus gesucht

Erinnerungen ans Eli-Krankenhaus gesucht

Zum 20-jährigen Bestehen sucht der Förderverein alte Bilder und Geschichten.

Mönchengladbach. Das Elisabeth-Krankenhaus, kurz und liebevoll „Eli“ genannt, ist tief im Bewusstsein und Gedächtnis vor allem der Rheydter verwurzelt. Geburten im Eli, Krankheiten, Besuche bei Angehörigen und Freunden haben ihren Platz in vielen Familiengeschichten.

Der Förderverein des Krankenhauses feiert in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen und sucht aus diesem Anlass Geschichten, Fotos und Bilder, die die Geschichte des Eli widerspiegeln.

„Das Eli ist das Krankenhaus für den südlichen Teil der Stadt“, erklärt Christof Wellens, der Geschäftsführer des Fördervereins. „Viele Bürger sind eng mit dem Krankenhaus verbunden. Ihre Erfahrungen und Erinnerungen wollen wir sammeln.“

Aufgefordert sind nicht nur die Mitglieder des Fördervereins oder die Mitarbeiter des Krankenhauses, sondern alle Interessierten. Die gesammelten Erinnerungen werden entweder in Buchform oder als Ausstellung veröffentlicht.

Das Eli hat eine jahrzehntelange Geschichte: 1968 wurde das heutige Hauptgebäude nach zehnjähriger Bauzeit fertig gestellt. „Ursprünglich hatte der Bau 25 Millionen Mark kosten sollen, er kostete dann aber das Doppelte“, erzählt Franz-Josef Esser, der Vereinsvorsitzende. Eine weitere Schwierigkeit wurde erst nach der Fertigstellung deutlich: Die Türen hatten niederländische Maße, die deutschen Krankenhausbetten passten nicht hindurch.

Trotz dieser Anlaufschwierigkeiten hat das Eli seinen festen Platz im Herzen der Rheydter erobert. Das zeigt sich unter anderem an den Mitgliederzahlen des Fördervereins proEli: 1993 startete man mit 18 Mitgliedern, heute sind es rund 340, die durch ihren Mitgliedsbeitrag regelmäßig die Arbeit des Krankenhauses unterstützen.

470 000 Euro sind dadurch und durch Spenden im Laufe der vergangenen 20 Jahre zusammengekommen. Die wichtigste Aufgabe des Fördervereins ist laut dem Vorsitzenden aber: „Die Arbeit des Eli transparent zu machen.“

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